Malltag 3
Donnerstag, 08. Oktober 2009 - Willi WildIn den Naechten hat es schon etwas abgekuehlt. Was aber nicht heisst, dass man nicht mehr abends draussen sitzen kann. Es ist zur Zeit sehr angenehm. Um die Ecke ist ein Lidl, da kaufe ich meistens ein. Wenn es schnell gehen muss, gut schmecken soll (und dazu noch ausserordentlich preiswert), dann hole ich gefuellte Teigtaschen an einer der vielen Pastizi-Imbiss Laeden. Fuer 2 Euro wird ein vierkoepfige Familie richtig satt. Ein Teil kostet gerade mal 20 oder 40 Cent.
Weil hier jeder englisch spricht und wir so gut wie keine deutschsprechenden Menschen um uns haben koennen wir uns schon sehr gut verstaendigen. Das Verstehen geht sowieso viel besser. Langsam kommen wir auch in die englische Denke rein, uns in a proper english zu artikulieren. Sissi hat als Kind sowieso eine internationale body-language mit ihren Mitschuelern. Aber auch bei ihr mischen sich jetzt schon englische Begriffe in die Sprache.
Es geht uns sehr gut und wir geniessen die Zeit zusammen. Wenn es jetzt noch deutsches Brot gaebe, waere unser Glueck perfekt.
Obst und Gemuese kauft man am besten beim kleinen, oft fliegenden Haendler. In den Supermaerkten ist das Angebot nicht gut und auch nicht so frisch. Gestern habe ich Kaktusfeigen eingekauft. Nicht ahnend, dass diese wunderbaren Fruechte kleine, fast unsichtbare Stacheln haben. Unzaehlige Mini-Spiesse habe ich mir mit Lupe und Pinzette aus den Fingern gezogen. Und noch immer habe ich nicht alle erwischt.
Cathryne, meine Lehrerin hat mir heute eroeffnet, dass sie schwanger ist. Keine Angst, nicht von mir. Unsere Familienplanung ist abgeschlossen und ich bin uninhibited in love with my wife. Wir sprachen aber heute viel ueber pregnancy. Interessantes Thema, auch wenn ich die Vokabeln vermutlich weder in deutsch noch in englisch demnaechst brauchen werde.
