Historische Tagebücher

Haben Sie Ihr Leben oder einen Teil davon in einem Tagebuch festgehalten? Oder sind Sie im Besitz eines historischen Tagebuches Ihrer Vorfahren? Die Thüringer Allgemeine” sucht Tagebücher und andere historische Aufzeichnungen. Sollten Sie solche in Ihrem Besitz haben, informieren sie uns bitte per E-Mail oder senden Sie die Dokumente per Post an Thüringer Allgemeine, Chefredaktion, Gottstedter Landstraße 6, 99092 Erfurt.

Vom Kaiserhof zur Baracke 27

Walter Sethe wurde Anfang 1945 als bisheriger Landrat in Suhl kurz nach dem Einmarsch der US-Streitkräfte in Thüringen interniert. Obgleich selbst ein Nazigegner. Seine Erlebnisse schrieb er in einem Tagebuch nieder. Sein Sohn Stefan Sethe stellte jetzt die historischen Auszüge zur Verfügung.

Weihnachten bei Klassikern

Weihnachten als das Fest der Liebe, der Familie und natürlich der Geschenke kaum vorstellbar, dass es je anders war. Doch wie und womit verbrachten die Großen der Vergangenheit die Zeit der Lichter und Heimeleien? Heilig Abend bei Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Fontana oder Friedrich Nietzsche - wir haben in ihren Briefen, Tagebüchern und Biografien gestöbert. Was wir dabei gefunden haben, können Sie hier lesen.

Meine Zeit an Bord der „MS Unstrut“

Eva-Maria und Wilfried König heirateten vor 42 Jahren in der DDR. Ihre Hochzeitsreise war jedoch nicht auf dieses Gebiet beschränkt, sondern führte beide an Bord der “MS Unstrut” hinter den so genannten “eisernen Vorhang”.  Die einmalige Reise hat Eva-Maria in einem Tagebuch festgehalten.

Reisefreudige Thüringer Sängerknaben

Friedhold Wiehle, 86 Jahre, ist ein Thüringer Sängerknabe. Er sang und singt nicht nur, er schrieb einst auch Tagebuch. “Nun singet froh und wohlgemut”, das schrieb der damals Zwölfjährige als sein Motto im November 1935 auf das Deckblatt eines Schulheftes. Fünf Jahre lang hielt er alle Reisen mit den damals in Erfurt ansässigen Thüringer Sängerknaben fest. Ihr Heim mit Probenräumen und Notenarchiv hatten sie im Augustinerkloster. Seine erste Konzertreise führte übrigens nach Heldrungen. Am 31. Dezember 1935 fuhren sie nach Alexandrow in Polen. Auszüge aus dem Tagebuch lesen Sie hier.