Blödelking in der Skiarena
Samstag, 13. Februar 2010 - andreas zeidlerAuf dem Markt der Lustigkeiten trifft man sich zur Umarmungszeremonie , ist die Lage auch noch so ernst .
Auf dem Markt der Lustigkeiten trifft man sich zur Umarmungszeremonie , ist die Lage auch noch so ernst .
Am 29.11.09 sollte das nächste Konzert des Loh-Orchesters Sondershausen im Wiehschen Stadtpark-Festsaal stattfinden. Ich liebe dieses Orchester, seit ich es aus Anlass unserer Hochzeit im Jahre 1956 das erste Mal in Bad Frankenhausen hörte. Zu zweit begingen wir das familiengründende Fest. Unsere Zweisamkeit war durch die politischen Umstände bedingt. Seine …
Gestern treffen mit dem Liedermacher Georg Wolf. Wir sprachen über sein Konzert am Samstag bei dem ich mitmache. Werde einige seiner Gedichte vortragen und ein paar Lieder mit der Violine begleiten. Dann erzählte er mir von seinem Interwiev in Hamburg. Wie so oft in diesem Jahr wurde auch er nach …
Nein , diese tagebuchten Worte haben nichts mit dem unmittelgedeutschten Rundfunk zu tun , sondern …
Wie recht unsere Mitautorin Frau D. hat. Sommer und Herbst kämpfen um die Macht. Schon ragten die Triebe der Nachtkerze wie alte Laternenpfähle empor, fast dürr, blütenlos, heute begrüßten mich in der Frühe neun hellgelbe frisch erblühte Leuchten. Die Schwarzäugige Susanna umschlingt den Wilden Wein in zwei Meter Höhe. Sie …
Die Bundestagswahl in neun Tagen wird erstmals von einer OSZE-Wahlbeobachter-Mission beobachtet. Dies klingt kurios, doch ist diese “Mission” vor langer Zeit vereinbart worden. Deutschland ist Mitglied der OSZE. Ich durfte wiederholt als Wahlbeobachter in der Ukraine oder Belarus wirken. Es ist nur recht und billig, dass andere Länder nun auch …
Gab es doch gestern am Abend wieder so ein richtiges Erlebnis . Auf ARTE lief ein Film über die YES MEN .
Jetzt reicht es mir! Als Bürgerin des Staates Bundesrepublik Deutschland fühle ich mich gründlich vera…! Was soll das, was sich gegenwärtig im Freistaat Thüringen abspielt, eigentlich bedeuten?
Die Mutter der Station hat Pflaumenkuchen gebacken, für das ganze Stationsteam. Mm, mm, riecht der gut. Ich schnurre rum. Jeanette und Conni drehen mich im Bett um. Pflaumenkuchen, mit Pflaumen vom Rittergut München, haben einen ganz besonderen Geschmack.
Es ist Sonntag und mich erwartet ein kleines Glück. Fuchur hatte mit seiner …
Im aktuellen Deutschlandpennt (Infamtest-Dönap) verliert SPD-Funzelkandidat Frank-Walter Steinmeier (53) erneut an Zustimmung gegenüber Funzlerin Angela Merkel (55, CDU) . Damit ist dann das Wochenende politisch zurechtgedunkelt .
Ich werde es wohl nie begreifen – seit unzähligen Jahren warte ich, gehirnschwach, wie ich nun einmal leider bin, immer noch darauf, dass vernunftbegabte menschliche Wesen sich entschließen, „in die Politik zu gehen“, wie man so intelligent formuliert. Ich möchte einen ganz kurzen Text zu diesem nicht stattfindenden Umstand verlieren:
Hans …
Mein Staubsauger hatte heute Großeinsatz. Er muss am Ende geglaubt haben, sich strafversetzt in einem fremden Haushalt zu befinden. Ich habe ihn richtig gefordert, Zimmer für Zimmer, Ecke für Ecke.
Meine Freundin macht ja schon seit Jahren Briefwahl, einfach um sich vorher eine spaßige Zeit bei der Recherche nach den Kandidaten zu gönnen. Das entwickelt sich derzeit direkt zu einer Unterrubrik von Partyunterhaltung. Hast Du den schon gesehen? (Großes Gelächter.) Man kann die ja unmöglich alle kennen. Ich schaute mir …
Nach der Klausurtagung warten schon die Fraktionsgremien. In dieser Woche geht es um mögliche Verstaatlichungen von Banken. Ganz wichtig ist die Bedingung, „wenn diese unverzichtbar für das Funktionieren der Finanzmärkte sind und sich der Staat auf keinem anderen Weg die Kontrolle sichern kann“. Fraktionsvorsitzender Volker Kauder betont, für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion …
Am Freitag wurde mir nach dem Lesen der Internetmeldung über die Reaktionen zur Äußerungen des Thüringer Spitzenkandidaten der „Linken“, Bodo Ramelow, deutlich, dass die deutschen Politiker, besonders die an der Macht befindlichen, auf Positionen und Meinungen anderer demokratisch gewählter Persönlichkeiten extrem reagieren und polarisieren, aus „ideologischen-parteipolitischen“ Grundpositionen.
Dass es in unserer Welt nicht gerecht zugeht, wird dem aufmerksamen Bürger mit steigendem Lebensalter immer stärker bewusst. Dabei heißt es doch im Grundgesetz, dass vor dem Gesetz alle gleich seien. In vielen Bereichen wird uns das Gegenteil täglich vor Augen geführt.
Da ist zum ersten im Feld der Politik die …
Ein Quantum Selbstkritik
Diese Woche habe ich viel über das Erscheinungsbild des Parlaments
nachgedacht. Anlass war der Brief eines Bürgers aus Nordhausen. Er hatte
im Fernsehen eine Rentendebatte gesehen und sich darüber geärgert, dass
häufige Zwischenrufe erfolgten und dass wir Abgeordneten zu wenig am
Thema argumentierten. Er empfand die Debatte als …
Ja verflixt noch mal, da sitze ich stundenlang emsig schreibend vorm Compi und muss mich doch dann auf die Socken machen.
Denjenigen Menschen in unserer Republik, welche ihr sachliches Denken nicht der Gier nach Gewinn und Geld geopfert haben, war schon lange klar, dass es zu irgendeinem Zeitpunkt zum großen Crash kommen muss.
Heute Morgen erhielt mein Nordhäuser Büro eine Stellungnahme örtlicher Apotheker zu einer Novelle für ein neues Arzneimittelgesetz. Diese 15. Novelle wurde vom Gesundheitsministerium im Internet veröffentlicht.
Gerade von Arbeit gekommen,sitze ich nun und schreibe mein Tagebuch.
Ich wurde heute gefragt, ob ich mich nicht als Gemeinderatsmitglied in diesen Wahljahr aufstellen lassen würde.
Jena hat offensichtlich doch den Kampf um Dieter Althaus gewonnen. Ich finde es einfach nur absurd,um solche Dinge zu feiltschen. Aber da steckt ja wie bei vielen anderen Dingen Geld und Ansehen dahinter.
In den Nachrichten hörte ich vorhin, dass man sich Gedanken mache ob man zu Heiligabend
nur die in die Kirche lasse , die auch Kirchensteuern bezahlen.
Ist das ein Witz ?
Sie hat es nicht geschafft! Vor einigen Wochen erzählte mir eine Bekannte, eine ehemalige Arbeitskollegin meines Mannes (von seiner vorigen Arbeitsstelle) sei sehr krank. Sie sei wegen Magenbeschwerden in die Arztpraxis gegangen, dann folgte die Operation. Diese ehemalige Kollegin und ich – wir kannten uns vom Grüßen und von einigen Betriebsausflügen.
Es ist schon verzwickt, wenn man sich die derzeitige politische Lage anschaut. Einerseits fordern Viele Steuersenkungen, Andere wiederum erkennen keine Wirkung in diesen Maßnahmen. Sicherlich sind bei
Steuersenkungen und bei den heute vermehrt angedachten “Konsumschecks” die Kehrseiten der Medaillen, dass diese Einnahmeausfälle und auch die “Schecks” irgendwie bezahlt werden müssen.
Wie gern würde ich jetzt erzählen, dass es in der Wohnung nach Tanne duftet, dass wir beide in der Schummerstunde wieder unseren Adventskranz geflochten haben, dass musizierende und jubilierende Engelein aus den Sommerquartieren geholt wurden – aber es geht nicht. In Indien sind fast 200 Menschen getötet worden und keiner hat es verhindern können.
In der gestrigen Ausgabe unserer Zeitung habe ich mit großem Interesse die Lesermeinung von Dietmar Wölfel aus Ichtershausen gelesen. Ich finde es nicht nur eine gute Idee eine Rentnerpartei zu gründen, sondern bin sogar der Meinung, dass es eine Notwendigkeit ist.
Heute kam es im Bundestag zur sogenannten Elefantenrunde und der Plenarsaal war gut gefüllt. Der Name hat allerdings gar nichts mit den beliebten Dickhäutern zu tun oder dem niedlichen Tier aus der Sendung mit der Maus.
Der heutige Tag war wie zu erwarten. Ein Termin gab dem anderen die Hand und zwischendurch musste ich noch ein paar liegengebliebene Schreiben beantworte und Telefonate machen. Diese Woche geht es im Bundestag um den Haushalt 2009 und er wird nicht besonders rosig ausfallen. Während noch vor Wochen die Regierenden …
In einer Thüringer Tageszeitung lese ich: „Ein unmoralisches Angebot.“ Gemeint ist aber nicht der Film. Gemeint ist auch nicht ein Angebot von 1 Millionen Dollar für ein Schäferstündchen(nicht Schäfer-Gümpel). Gemeint ist auch nicht die Thüringer Radioaktion, die diese Woche lief, ob denn Thüringerinnen und Thüringer Fremdgehen würden, wenn sie diese Summe bekämen.
Die Runde bei „Anne Will“ gestern Abend war irgendwie tragikomisch. Zum einen Frau Lengsfeld, die ehemalige Grüne, die dann zur Thüringer Union kam, hier aber vor drei Jahren auch keine Mehrheit mehr für ihre Bundestagskandidatur bekam und in den letzten Jahren höchstens noch durch ihren Protest gegen einen Moscheebau in Berlin auffiel.
Nein, ich schreibe nichts über die Grenzöffnung, ich will anderes vermerken.
Ich bin froh, dass sich heute Nachmittag an der ehemaligen Synagoge Menschen unterschiedlicher Religion und Weltanschauung getroffen haben, generationsübergreifend.
Weimar will Haus der Frau von Stein verkaufen … So schlägt es derzeit Zeilen , in und um Thüringen . Was mich dabei bewegt ? Es läuft doch immer nach dem gleichen Muster . Erst schlägt in irgendeiner Stadt in Deutschland eine Investor(en)bombe ein , dann laufen alle , Rathaus und Stadtrat , verstrahlt von Euronen durch die Entscheidungsgegend , können kaum noch klare Gedanken fassen , ziehen sich in ihre Räume zurück , schliessen die Öffentlichkeit bewusst und unbewusst von Beschlüssen aus und verkaufen dann kommunales Eigentum , mehrheitlich .
Die Falten der formellosen Gesellschaft sollen mal schnell per Botox-Stop geglättet werden , damit das ewig Jugendliche der Leistungsträger zurückkehrt . Es wird gespritzt und gestrafft , was die Kanülen hergeben . Gäbe es hier demokratische Dopingkontrollen , man müsste die Mehrheit vom Wettbewerb der Markt(schreier)wirtschaft ausschliesen ! Doch ein Grossteil der gequälten Politik lebt gut in der Teilhabe an der Macht , machtlos eben !
Das ist ein Ergebnis der Stadtratssitzung vom Donnerstagabend. Leider konnte ich dieses Mal, aus beruflichen Gründen, die Sitzung und die Diskussion darüber nicht verfolgen, das Ergebnis empfinde ich allerdings als sehr enttäuschend.
Der Wahlabend hat einige ziemlich heiss geföhnt gestern in der Münchener Bilanz-Arena . Bayern ist endlich in der Normalität angekommen , nicht nur im Fussball . Da freut sich der alternativ denkende Mensch und bringt eine Mass(e) Optimismus für die Zukunft mit ! Heute am Montag heisst es dann (wie immer) “die Parteizentralen analysieren die Entwicklung” .
Manchmal kann ich bestimmte Dinge einfach nicht erledigen, weil einfach die Zeit fehlt. Heute erhielt ich eine Nachricht von Familie Blaufuß. Wird vielen nichts sagen, aber für mich war es wichtig zu wissen, dass die Schülerin Tina Blaufuß aus dem Saale-Holzland-Kreis gut in den USA angekommen ist und jetzt ihr …
Ein deutsche Tageszeitung schreibt heute, dass die Bayerische LINKE mit Extremisten besetzt ist. Als Quelle dient Innenminister Hermann, gleichzeitig Dienstherr des Verfassungsschutzes. Als ich davon hörte, fiel mir sofort wieder der Thüringer Verfassungsschutz ein, der in den zurückliegenden
Am Morgen fühle ich mich an meine Schulzeit erinnert, weil ich sehr früh aufstehen muss, um pünktlich in der Schule, dem Zabel-Gymnasium Gera, zu sein. Der Autoverkehr ist chaotisch und ich komme 5 Minuten zu spät zum Unterricht. Dort erwarten mich Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse, die heute über …
Gestern Abend habe ich mal zur Entspannung die 300 Fragen des deutschen Einbürgerungstests beantwortet, zu denen ich einen Link bei der TA gefunden habe, sowie die 10 Zusatz-Länderfragen für Thüringen. Denn es ist ja so, ich bin damals einfach so beigetreten, ohne je einen ordentlichen, gültigen, neuen staatsbürgerlichen Test absolviert …
In meinem Tagebuch wollte ich mich eigentlich nie Politisch äußern. Erstens bekommen andere dafür sehr sehr viel Geld und zum anderen bin ich nicht ganz so bewandert auf der politischen Ebene.
„Die oder wir – Zukunft statt Vergangenheit“, so will die Thüringer CDU in
den Landtagswahlkampf gehen. Recht hat sie und ich freue mich über die
doch so klare Aussage.
Die Woche beginnt ganz unaufgeregt. Mein Weg führt in die Nähe von Gera, um über Gemeinsamkeiten und Zukunftschancen zu sprechen, aber auch mein Kompetenzteam zu erweitern. Die zwei Stunden sind angenehm und man verabschiedet sich mit klaren Vorstellungen und Zusagen. Ich denke, es läuft ganz gut und wir schaffen Voraussetzungen …
Die Katze im Hause erspart den Psychiater. Sagte mein Weib, als sie vor 12 Jahren den ersten Stubentiger in unser Haus holte. Damals griente ich vor mich hin. In den letzten 144 Monaten lernte ich Demut und ‘ne Menge über durchaus auch positive Wirkungen dieser kleinen Schleicher. Es hat schon …
Umfragen sind was Tolles, was man sich da alles zu Recht rechnen kann. Mal angenommen, in einer Flasche Schnaps sind 40 Prozent Alkohol. Dann sind da noch 60 Prozent andere Bestandteile und man könnte sagen, der Schnaps ist mehrheitlich alkoholfrei. Der Schnaps ist quasi sogar anti-alkoholisch, denn umgedreht ist ein Ergebnis doch bestimmt genauso viel wert, wie das Original, oder???
Eigentlich wollte ich nach 14 Tagen von den schönen Urlaubstagen an der Ostsee mit meinen drei Enkelkindern, einer Tochter und meiner Frau erzählen, aber mein Zorn über die Inhalte von zwei Mediennachrichten geht vor.
Wäre das nicht mal ein super Job für mich? Dafür würde ich glatt das Tagebuchschreiben aufgeben, damit ich dann hier nicht aus Versehen über meine Arbeit plaudere.
Einmal (ich sag nicht, wann und wo das war) hörte ich zwangsweise einem Redner zu, der sich beim Publikum gleich zu Beginn wegen …
In den Nachrichten hört man vom fernen Gipfeltreffen in Japan. Ein belangloses Nichts wird mit großem Getöse zu einem Durchbruch stilisiert und medial als Ergebnis verkauft. Tatsache bleibt es, dass die
G8-Staaten die Haupt-Energiefresser und auch bei Nahrungsmitteln die Haupt-Preistreiber sind. Da helfen auch keine beschönigenden Beschlüsse die wohlfeil verpacken, dass die Staaten-Lenker von G8 nicht gewillt sind, sich für eine gerechtere Lastenteilung zu engagieren.
Der Morgen beginnt mit dem Verfassen eines freundlich-ironischen Briefes an meinen neuen Brieffreund, den Bundesumweltminister a.D. Jürgen Trittin. Er hatte im Plenum des Bundestages einen Zwischenfrage an Gregor Gysi gestellt, dabei allerdings das Thema verwechselt und sich in seiner Frage geirrt, ohne dass es ihm auffiel. Dieser Vorgang war seltsam und peinlich, denn knapp daneben ist auch vorbei. Obwohl Jürgen Trittin ziemlich groß ist, fehlt ihm die Größe einfach mal zuzugeben, dass er sich geirrt hat. Eine echte Brieffreundschaft entsteht so nicht.
Das kan man wirklich denken, wenn ich die letzten Tage Revue passieren lasse. Was war so passiert an den letzten Tagen? Montag bis Freitag wieder auf Arbeit zu gehen, fiel mal wieder nicht leicht. Nach einer ganzen Woche zu Hause war frühes Aufstehen und langes Arbeiten angesagt.
Ein ätzendes Geräusch belästigt mich im Tiefschlaf. Oje - wo bin ich, und was ist das für ein Geräusch! Schrecklich! Es dauert eine Zeit, bis mein Schlaf überwunden ist und ich einigermaßen einordnen kann, dass ich in meinem Bett liege und dass das ätzende Geräusch der Wecker meiner Frau ist. Normalerweise geht zuerst mein Radiowecker an, aber heute ist der schreckliche
Ob es denn vor 25 Jahren denkbar gewesen wäre, dass die Grünen einen Bundestagspräsidenten der CDU zu einer Feier eingeladen hätten - und ihm sogar ein Grußwort zugebilligt hätten? Diese Frage stellte Norbert Lammert, amtierender Bundestagspräsident von der Union, provozierend und hintergründig am Anfang der Grünen Party diese Woche in Berlin.
Heute habe ich den Schriftsatz des Bundesamtes für Verfassungsschutz erhalten, in dem der Geheimdienst begründet, warum ich weiterhin beobachtet werden muss. Es ist ein vier Zentimeter dickes Dokument mit 83 Seiten Begründung und über 150 Seiten Anhang.
“Politik ist eine Hure” … oft dahergesagt , nicht von mir wiederholt , obwohl ich die Gründe gut nachvollziehen kann . Politiker sind unglaubwürdig , denken nur an sich , sind korrumpierbar … irgendwann immer , sie müssen nur lang genug die politische Karriere verfolgen . So redet (und schlimmer , direkter) der Stammtisch , so denkt der Wähler . Ein Werteproblem , eine Geschichte über Vorleben , Vorlieben und die Abhängigkeiten in der Politik . Das interessiert mich schon .
Als ich heute früh um kurz nach halb sechs das Haus verlasse, riecht es schon fast nach Sommer… Vogelgezwitscher, mittlerweile sattes Grün…Urlaubsgefühle - aber bis es so weit ist, muss ich noch knapp zwei Monate warten…Gestern
Mein Besuch in Essen am gestrigen Nachmittag begann stressig. Das Flugzeug nach Düsseldorf hatte Verspätung und entsprechend machte ich mir Gedanken, ob ich rechtzeitig zur Podiumsdiskussion der WAZ kommen würde. Dass dann auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Essen auch noch Stau dazu kam, machte die Sache nicht besser. Der Taxifahrer und ich hatten trotzdem unseren Spaß, indem wir abwechselnd Edmund Stoiber nachahmten und betonten, wie schön das jetzt mit dem Transrapid wäre.
Statistik ist trocken, lange Zahlenkolonnen langweilen. Und doch sind Erhebungen und Berichte unentbehrlich, im Bereich der Politik um zu prüfen wie ein Gesetz wirkt und sichere Grundlage zu haben für politische Entscheidungen. Heute wurde im Bundestag der Bericht der Bundesregierung zum Stand der Migration in Deutschland diskutiert - Zahlen aus dem Jahr 2006 wohlgemerkt.
könnte man zumindest meinen. Immerhin ein herrliches Morgenrot am Himmel, als ich früh um 5 Richtung Bahnhof aufbreche, um noch einmal diese Woche nach Berlin zu fahren. Die Sonne strahlt, die Felder ringsum leuchten satt grün und rapsgelb, immer wieder Hasen und Rehe, die sich erstaunlich dicht an die Bahnstrecken wagen…
Peter Krause ist noch nicht Kultusminister in Thüringen und doch schon bundesweit bekannt wie ein bunter Hund. Er schrieb für die „Junge Freiheit“. Kaum einer hat je die Zeitung gelesen, doch es gibt keinen politischen Kommentar der letzten zehn Tage, der nicht Bezug auf das Blatt nehmen würde.
Heute vor 75 Jahren besetzten die Faschisten die Gewerkschaftshäuser in Deutschland und nahmen sie in ihren Besitz. Gewerkschafter wurden verhaftet und folgten den bereits in Konzentrationslager verschleppten Juden und Kommunisten in eine lange und für viele todbringende Haft. 75 Jahre später nennt, der von Ministerpräsident Althaus vorgeschlagene designierte Kultusminister Krause im Thüringen Journal des MDR, die Offiziere des 20. Juli 1944 „Mittäter“.
Mein Blick auf mein Handy zeigt einen dicht gedrängten Kalender. Meine Herz-allerliebsten Mitarbeiter haben jeder feie Minute ausgeplant und schon beim Start am frühren morgen läuft der Terminplan aus dem Ruder.
Freitag und Samstag: Klausur meines Arbeitskreises in Potsdam über Gutscheine bei der Kindertagesbetreuung und über bessere Möglichkeiten der Bildungsfinanzierung im Allgemeinen von der frühkindlichen Bildung bis zum Hochschulstudium
Kurzes Frühstück im Hotel, dann holte mich ein Fraktionskollege ab und wir fuhren gemeinsam von Schmölln nach Erfurt. Unterwegs erinnern der blaue Himmel und das satte Grün an eine Zeit, in der wir an einem Tag wie diesem den Maisprung vorbereitet haben…
Heute morgen um 7 bin ich bei herrlichem Sonnenschein mit meinem Fahrrad von Marbach ins Büro gefahren - 12 Minuten Frühsport nach einer kurzen Nacht.
Gestern war Landesvorstandssitzung, die ging wie immer sehr lange, es gab ja auch genug zu diskutieren. Ganz oben auch dort auf der Agenda die Personalie Krause. Als ich heute früh im Newsletter der CDU lese, dass Mike Mohring weiter davon überzeugt ist, dass Peter Krause ein guter Bildungsminister wird, sehe ich mich in meiner Sorge bestätigt…
Liebstöckel , Kerbel & Co - das Grün wächst schnell in diesen Tagen. Diesen Duft aus Frische und Natur suchen viele vergebens in der Kühltruhe. “Regional und Saisonal” - Die Natur hat sich was gedacht dabei! Erdbeeren sollte man dann essen , wenn man sie in Kindelbrück (selbst) pflücken kann. Das dauert noch paar Wochen …
Ein langer Tag geht zu Ende. Früh um 5.50 Uhr startete der Bus zum Bahnhof, halb 7 ging es wieder nach Berlin. Bundesvorstandssitzung mit vielen Auftaktbildern - immerhin die erste Gremiensitzung nach dem grünen Parteitag in Hamburg, der die erste schwarz-grüne Regierung in Deutschland unterstützt.
Kein typischer Montag, obwohl ich - wie so häufig - am Wochenanfang auf dem Weg nach Berlin zur SPD-Präsidiumssitzung bin. Die Bilder vom Flugzeugunglück in Eisenach erscheinen immer wieder vor meinen Augen. Sicher, täglich passieren auf unseren Straßen Unfälle, bei denen Menschen ums Leben kommen. Aber bei einer solchen Tragödie wie in Eisenach rücken uns die Bilder doch besonders nah.
Heute ist Wahlkreistag - der erste seit einigen Wochen, an dem mich nicht auswärtige Termine binden. So ist Zeit, um die Vorhaben der nächsten Wochen mit meiner Mitarbeiterin zu koordinieren. Bei der Fülle von Einladungen sind Terminüberschneidungen sehr häufig und damit Gewichtung notwendig, was immer schwierig ist, hat doch jede Einladung für mich ihre eigene Wertigkeit.
Gestern gab es einen wunderschönen Tag. Meine jüngste Tochter im Haus musste dieses sehr früh verlassen, weil sie zu ihrem ersten Arbeitstag in der Kurzeitpflege startete. Nach einer Perspektive in ihrem Beruf hatte sie sich schon gesehnt. Meine Aufgabe als Rentner wird es zukünftig sein, zusammen mit meiner Frau, welche erst später zum Dienst muss, zuerst die Enkeltochter zu betreuen und dann den kleinen Enkelsohn von 20 Monaten nach dem Erwachen aus dem Bett zu holen und für den Kindergarten fertig zu machen.
Gestern früh um kurz vor sechs, begleitet von herrlichem Vogelgezwitscher und mit Frühlingsduft in der Nase verließ ich mein Zuhause in Erfurt-Marbach gen Berlin. Im Zug konnte ich, wie immer
direkt nach dem Einsteigen, per Laptop noch meine Beiträge vorbereiten, alle Anträge und die aktuellen Zeitungen lesen und die Vorlage fürs Präsidium erstellen.
Samstag, mein Sohn muss heute nicht zur Schule, also kann ich mich nach dem Zeitung austragen noch ein bisschen hinlegen und den Tag ruhig angehen. Am Nachmittag war ich für die TA in Reisdorf, dort wurde ein Sportplatz eingeweiht. Das war eine schöne Sache.
Heute fällt es mir extrem schwer, einen unpolitischen Eintrag zu schreiben. Die Kabinettsumbildung der Regierung beschäftigt mich. Ich will keinen für Bildung und Erziehung zuständigen Minister, der für eine Zeitung tätig war, die als Schnittstelle zur extremen Rechten gilt und dem es ganz offensichtlich schwer fällt, klare und eindeutige Abgrenzung deutlich zu machen. Ich will keine Justizministerin, deren Positionierung zu einer groben Menschenrechtsverletzung mehr als fragwürdig war.
Liebe Thüringerinnen und Thüringer, als praktizierender Katholik gehe ich sonntags regelmäßig mit meiner Frau zur Heiligen Messe. Der Glaube bedeutet mir sehr viel. Er ist für mich Anker und Kompass; er gibt mir als Ehemann, als Familienvater und als Politiker Halt und Orientierung.
Ein gutes, ergebnisorientiertes Gespräch bestimmte heute meinen Vormittag. Gemeinsam mit dem Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung und mit Dr. Martin Straub entstand ein Konzept für eine Veranstaltung zum Thema“ Möglichkeiten der Leseförderung im Frühlesealter“
Als Stadt so schon von diversen Nöten geplagt, aber am vorletzten Wochenende hatten wir in der Tat die braune Karte gezogen. Eine größere Journalistenvereinigung, der man eine gewisse Nähe zur NPD nachsagt, hatte sich auf dem Ringberg eingemietet, legal, wenn auch mit Tricks. Es ist nichts passiert und die Mitarbeiter des Hotels hatten Haltung bewahrt.
Angesichts der Neuen im Thüringer Kabinett kann ich nur den Kopf schütteln, über die Art und Weise, wie Herr Althaus und die CDU Vergangenheitsbewältigung betreiben. Da wird meiner Partei und mir immer wieder vorgehalten, die „blutige Fratze“ (M.M.) der Vergangenheit zu tragen und DIE LINKE wird als alleiniger Gesamtsündenbock für alles Schlechte der Vergangenheit in Haftung genommen.
Heute begann der Tag gleich mit Improvisieren und Umplanen. Ich war mit sechzehn jungen Mädchen verabredet, die heute, am Girls Day, den Bundestag besuchten. Doch die Redezeiten im Plenum hatten sich verschoben, ich blieb dort länger als im engen Terminplan vorgesehen.
Pünktliche Zugankunft – pünktlicher Arbeitsbeginn in der Runde der Arbeitskreisleiter mit dem Fraktionsvorsitzenden. Vorgestellter Antrag aus dem Bereich Bildung wird auf den parlamentarischen Weg gebracht. Wir brauchen kein „Südabitur“, sondern ein bundesweites Zentralabitur ,das vergleichbare Zugangsvoraussetzungen zum Studium garantiert.
Der erste Tag meiner Tagebuchaufzeichnungen für die Internet-Plattform beginnt - ein spannendes Projekt, zwingt es doch dazu, das eigene Tun täglich zu reflektieren.