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Montag, 22. März 2010 - andreas zeidlerAll die Lesestoffe , die man auf einer Buchmesse einbügeln kann , lassen den Eintrittspreis schnell vergessen . In der Nachbearbeitungsphase trifft man einige Sonderlichkeiten …
All die Lesestoffe , die man auf einer Buchmesse einbügeln kann , lassen den Eintrittspreis schnell vergessen . In der Nachbearbeitungsphase trifft man einige Sonderlichkeiten …
Eine Grenze zieht sich durch das Land oder nur durch diese Woche .
Uwe Kockisch hätte lieber im Stahlwerk (“Lachtauben weinen nicht”) bleiben sollen und Jürgen Heinrich an den Brüsten von Annekathrin Bürger (“Hostess”) , statt in SATEINS unter NVA-Tarnnetzen zu trauern . Alle haben auf James Bond gewartet . Vielleicht hätte Nullnullsieben kommen sollen , um die Sendezentrale von SATEINS zu zerlegen , untertitelt bei En4und20 .
“Ich selbst bekomme aber nichts, als Blumenverkäuferin hat man´s nicht leicht”, seufzt Kathrin Elke aus Bad Frankenhausen.
So abgezeilt in der gestrigen Lokalausgabe .
Ich schlage die TA auf und stelle fest: Es ist zum Schreien! Kinderarmut in Deutschland! Und kein Ende abzusehen und keine Lösung in Sicht. Einfach schlimm. Aber Kinder sind ja auch die Gruppe, bei denen so richtig “zugeschlagen” werden kann. Das ist bitte auf gar keinen Fall wörtlich zu verstehen. …
“Wer stopft Wäsche in der Weimarischen Straße ?”
Allmorgendlich angele ich mir TLZ und TA aus dem Briefkasten. Seit über 18 Jahren. Früher ging das routiniert. Ohne, dass ich deshalb besonders viel Aufhebens machte. Üblicherweise begann ich mit der Lektüre von “Hoffmeisters Erzählungen”, der eulenschlau-blauen TLZ also, während mein Weib das Vorrecht genoss, im generalanzeigenden Leitmedium des Freistaates …
Wir verbringen den Advent heute in Halle , wo Sabine gestern schon war . Sie kam mit einer großen Hallorentüte zurück . Man könnte auch den Bodymaßindex am bitteren Ende mit einer süßen Hallorenkugel kennzeichnen . Manchmal bin ich erschrocken , wenn ich bekannte Gesichter nach längerer Auszeit wieder mal …
Der im Frühjahr 2010 jugendgeweihte Nachwuchs ist heute in Halle .
Hilfe ! Wir sacken ab ! Die Erdfälle kommen immer näher . So retten wir die Oberkirche und unterpumpen sie mit einer Mischung aus Optimismus und Füllmasse bevor es irgendwann doch 20 Meter in die Tiefe geht .
Berlin, Kolmarer. Acht Uhr fünfzig stehen am Gleis elf des Leipziger Hauptbahnhofs zwei Thüringer Bundestagsabgeordnete in vertraulichem Gespräch beieinander. C. S. von der SPD und K. G.-E. von den Grünen. Kein Hoffmeister, Lochthofen, Erzigkeit in Sichtweite. Diese interessante Personalie (Leipziger Bahnhofs-Pakt) wird also morgen nicht in TA, TLZ oder OTZ …
Jetzt mache ich was, das habe ich noch nie gemacht. Ich schreibe an einem Tag zwei Tagebuch-Einträge. Den TA-Beitrag „Generation beige“ im heutigen SENIOREN-JOURNAL hatte ich nur mal so nebenbei überflogen. Wort für Wort habe ich ihn erst dann gelesen, nachdem ich mich mit Frau Zieglers Tagebuch-Eintrag befasst hatte. Das …
Auch Putin und Medwedjew mussten beschalt in ihrer Loge im Олимпийский комплекс „Лужники“ mit ansehen , dass schöner Fußball trotzdem verliert . Als jedoch die Hymne von Russland mit all den Stadionstimmen gespielt wurde , hatte auch ich Gänsehaut …
Mein Glückstag. Am Vormittag kam das dicke Bücherpaket vom Verlag an. „Die Blaubeer-Frau und andere Geschichten“ heißt mein neuestes literarisches Kind. Ebenfalls am Vormittag rief mich Thomas Müller, der Redaktionsleiter der TA-Lokalredaktion Eichsfeld an, weil er gern noch einige Sätze mehr von mir dazu hören wollte. Ich hatte mich in …
Gut, dass ich heute drin bleiben konnte und nur mal kurz die Nase vor die Tür gesteckt habe. Mir war es einfach zu heiß. Da habe ich lieber im kühlen Arbeitszimmer am Schreibtisch gesessen.
Vom Seifenkistenrennen zum Seifenzeitungslesen … Schon gestern wurde in unserem Lokalteil ein Hoch auf “Wo ist das ?” geschrieben . Eine Bildunterschrift “Imposant: Das Schiffshebewerk in Niederfinow … Viele Reiseteilnehmer sahen das gewaltige Bauwerk zum allerersten Mal.” . Und darüber ein Bild , auf dem wir den Elbląg - Kanal sehen , dort in Polen , wo Schiffe aus dem Wasser “fahren” . Alles eingebettet in einen Artikel “Eine Reise in die Masuren” . Ist das nicht tragisch ?
Am Rand da steht ein Leidartikel , um uns zu erklären , dass Qualitätsjournalismus tiefer in die Tasche greifen muss . Die Zeitung wird teurer , wieder . Es lebe die freie Presse .
Ganz herzlich allen Tagebuchschreibern, Lesern, Kommentarschreibern und TA-Redakteuren und Mitarbeitern frohe Pfingsten. Wir haben mit unseren Freunden per Auto am Nachmittag eine kleine Fahrt durch unsere nähere Heimat unternommen und wieder einmal festgestellt, dass es auch vor der Haustür wunderschön ist. Zuerst sind wir ins Hofcafé nach Sickenberg gefahren, haben …
Gibt es ein ideales Zeitungsformat ? Ich meine nicht den Inhalt , sondern die “Sperrigkeit” einer Zeitung . Auch in Leipzig fährt eine Strassenbahn …
Die Eichsfeldausgabe der TA befasst sich heute u.a. mit dem äußerst nahrhaften Kapitel „Schulmilch“ und erwähnt auch den Konkurrenten in Form des Cola-Automaten. Ich finde es sehr gut, dieses Thema aufzugreifen. Sofort bei der Lektüre kam eine Erinnerung an meine Schulzeit.
Bis heute weiß ich nicht, wie ich …
Ich erinnere mich einer kurzen Zeit nach der so genannten Wende (erinnert mich an Wendejacke oder Wendegürtel), als die Lieblingszeitung der Thüringer, die TA, auf ihrer Feuilletonseite sogar L y r i k , das heißt Gedichte …
Ich habe dann mal an der Befragung teilgenommen , nicht um der TA einen Gefallen zu tun , mehr weil ich der Uni in Leipzig paar Einschätzungen spendiere , gern .
Der Tag fing wieder früh für mich an, um 02.00 Uhr aufstehen, als mein Mann gegen 03.00 Uhr gefahren ist, war bei mir nicht mehr an Schlaf zu denken. Ich war putzmunter und schaltete den Fernseher ein, was soll man um diese Zeit auch machen ?
Immerhin haben meine Schwiegermutter und …
Statt in die Ferne zu schauen lese ich in letzter Zeit häufig im TA-Tagebuch, so auch am Abend des 17.03. Doch dieses Mal war ich enttäuscht. Einer Mitautorin hätte ich am liebsten gleich geantwortet, ihr gesagt, wie ich über das Verhalten des Herrn Althaus und seiner Partei denke. Hätte ich …
Im Regionalteil der TA stand heute ein Bericht aus einem Nachbardorf, wo gestern ein kleiner 3-jähriger Junge ertrunken ist. Das ist so schrecklich, dass man nicht darüber nachdenken darf.
Plötzlich war der Kleine verschwunden und ist ertrunken im eiskalten Wasser.
Wir waren mit Larissa am Nachmittag in einen größeren Supermarkt, ich drehe …
Es ereignet sich zumeist am frühen Morgen. Wenn ich die Zeitung aufschlage. (Stengel würde seine Mundwinkel ironisch verziehen und etwa folgendes anmerken: Nun schlägst aber dem Fass den doppelten Boden aus! Ich schlage zwar hin und wieder ein Ei auf – eine Zeitung hingegen aufzuschlagen habe ich mir noch nicht …
Die journalistischen Kostbarkeiten in der TA, Stadtredaktions-Ausgabe, häufen sich. Wenn ich als Sextaner einen Hausaufsatz derartig sprachlicher und stilistischer Qualität abgeliefert hätte, wäre meines Bleibens in der Oberschule ganz bestimmt nicht einen Tag länger gewesen. Man mag mich kleinkariert nennen, meinetwegen sogar beckmesserisch – doch solche Lehrmädchen-Stücke finde ich in …
“Hamster” Christian ist zu Hause. Am besten nicht ansprechen und gehen lassen, das war heute Abend
meine Devise. Wird schon wieder, aber im Moment sieht er sich nicht ähnlich.
Zum gestrigen Beitrag von Herrn Biskupek möchte ich sagen, alle Achtung vor dieser Offenheit.
Wenn man nun mal als Schriftsteller sein Geld damit verdient, …
Schön , dass ich hier nicht reinrufen muss , das ginge heute nicht , da meine Stimme fast abhanden gekommen ist . Ich übernehme dann heute nur die tiefen Töne …
Finde heute morgen in der Netz-TA den Anfang eines Beitrages von mir, der „Goethe und andere Missverständnisse“ heißt. Ein gut abgelagerter Text. Ich lese den Beginn durchaus mit Interesse – vielleicht finde ich heute noch eine Papier-TA? Oder nachher, zur Schriftstellervorstandssitzung, bringt ein Kollege aus dem Verbreitungsgebiet eines der offensichtlich …
Unser Wohnzimmer war heute dran. Der Weihnachtsbaum steht hier nun seit dem Morgen nicht mehr, deshalb konnte der „Nachweihnachtsputz erfolgen“, ganz entspannt, nach dem Motto „Niemand hetzt mich“. Ich sehe ja überhaupt nicht ein, mich alljährlich fix und fertig zu machen, weil der Kalender Weihnachten anzeigt. Wem’s nicht passt, der …
Die 3 Karpfen in BLAU waren sehr gut gelungen . Wir waren bei Freunden eingeladen und erlebten einen Jahreswechsel der anderen Art . Ohne Fernsehen , ohne Radio , ohne Pyro , ohne Polonaise und Papphut … nur in Gespräche vertieft , wurde fast die zusätzliche Sekunde verpasst . Gegen …
Der heutige Kommentator des „Neuen Deutschland“ hat wohl meinen gestrigen Tagebuch-Eintrag gelesen – denn wie ich macht er seine Betrachtung zu „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“ auf mit „Die Sprache der Liebe ist leis“. Das beweist aber eigentlich nur: Die Idee ist nicht so originell, als dass sie nicht …
Die „Thüringer Allgemeine“ startete gestern einen Wettbewerb, wer die 100 wichtigsten Thüringer seien. Wie reagiert man als Politiker auf einen solchen Wettbewerb? Man könnte ihn ignorieren. Mitmachen können eigentlich nur die Leser der Zeitung, denn die Nicht-Leser erfahren von der Umfrage nichts. Das Portal im Internet erlaubt es aber Surfern auch ohne TA-Papierausgabe teilzunehmen.
Nun kommt der Winter mit großen Schritten auf uns zu. Das heißt für mich, endlich die Pumpen vom Gartenbrunnen abzubauen und einzulagern. Bisher habe ich dies neben anderen Arbeiten immer wieder vor mir her geschoben. Bei den Arbeitszeiten geht man im Dunkel und kommt im Dunkel heim. Doch morgen habe …
Gestern abend bei Frosti, dem Netzwerker von „Gründer, Erfinder Leseratten“. Im Rudolstadt-Center das TLQ in Stammbesetzung. Frank Quilitzsch und Hans-Jürgen Döring lesen das, was sie immer lesen – Landolf Scherzer brandneue 7 Seiten aus seinem „Grenzgänger II“; ich teste Texte für das 20-Jahre-Einheit-Buch. Immerhin kommen dreißig Leute und spenden auch …
2,5 Gräder im Minus , die Strasse wird mit Puderzucker bekleidet , aus dem Nebel heraus zeigt sich ein Fuchs und läuft flott über die Strasse und landet etwas zu schnell im Strassengraben . Er war wohl selber etwas überrascht … 7 Uhr beginnt mein Tag , der Fuchs schließt ihn ab …
Mir reicht es! Mehr als eine halbe Din-A-4-Seite eines Textes, den ich heute noch unbedingt abschließen muss, ist plötzlich im Datennirvana verschwunden. Also heißt es nachher: Noch einmal das schöne Spiel, ob es mir nun gefällt oder nicht.
Gestern hatte ich vormittags geschrieben, in der …
Schreiben, Schreiben, Schreiben – so verging heute ein großer Teil des Tages. Nachmittags dann Buchungsbüro, Sparkasse, Kurzbesuch bei der Kosmetikerin. Das Erschrecken bei der TA-Lektüre. Schätzungsweise 114 000 Erwachsene in Thüringen, die nicht richtig lesen und schreiben können, als Analphabeten eingestuft werden müssen. Und ich lese: Heute ist Internationaler Alphabetisierungstag. …
Was ist anstrengender: den ganzen Tag Texte schreiben oder stundenlanges Korrekturlesen? Das Letztgenannte hat mich heute beschäftigt. Termine „draußen“ gab es nicht, aber Schreibtischtage sind ebenso wichtig.
Vorhin habe ich noch mal die TA vom 28. August 2008 zur Hand genommen; gestern hatte ich sie nur „überflogen“. Aus den …
Im Gespräch der TA mit Bodo Ramelow fand die Aussage zu Bildungsfragen mein großes Interesse. Immerhin habe ich mir nach 40 Jahren Schuldienst von der Grundschule bis zum Abschluss Sek. II in beiden Bildungssystemen Deutschlands die praktischen Grundlagen für eine fach- und sachgerechte Beurteilung geschaffen. Da ich in der DDR-Zeit …
Heute viele grinsende Gesichter als sie den Laden betreten. Ich wußte warum, es war in der TA ein Artikel mit Bild vom Dienstag in Gotha. Viele sagten “weiter so” !, andere fragten kann man das denn ?
Einfach so Tagebuch schreiben , ist das nicht zu privat? Privat schon, aber man …
Heute galt mein erster Blick in der TA dem Sportteil, sch…. dachte ich, wir sind auf Platz vier im Medaillenspiegel gelandet.
Das war zu DDR-Zeiten anders, immer mit an der “Spitze”.
Ich selbst war ja mal eine sehr aktive Sportlerin, die nie gedopt war.
Auch nicht zu tiefster sozialistischer Zeit.
Oder ich war …
Ja, lieber Uwe Zerbst, heute nun meine 100. Tagebucheintragung. Ich fühle und denke genau wie Sie. Unsere fleißige Heike Wrede hat besorgniserregend seit dem 29. Juli nicht mehr geschrieben. Was ist passiert, liebe Heike? Gestern ein kurzer Besuch in meiner Lokalredaktion.
Warum? Warum bin ich im April nach Erfurt gefahren, zur Konferenz der Freien? Ich fühle mich total veralbert – nicht vom DJV. Der Landesverband Thüringen des Deutschen Journalistenverbandes hatte am 21. April eingeladen. Journalisten aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen hörten u.a. Vorträge,