Artikel mit ‘Theater’ getagged

Brief ans Frauenzentrum Weimar

Dienstag, 22. Juni 2010 - Matthias Biskupek

Sehr geehrte Christiane Kloweit,

Sie haben einen langen Brief an den Kulturredakteur der TA gerichtet. Es geht um meinen Text zum „Fest der Leidenschaften“, von vier Thüringer Schillerstädten. Aus Jena, Rudolstadt und Meiningen …

Theaterwahrheit

Montag, 14. Dezember 2009 - Hannelore Grünler

Wie stets gefiel mir Gestaltung und Aussagekraft des Programmheftes.

Dreigroschenoper

Montag, 14. Dezember 2009 - Hannelore Grünler

Es ist erfreulich, dass in den letzten Monaten das Theater im Paket sehr gut angenommen wurde.

Märchenhafter Fleiß

Donnerstag, 10. Dezember 2009 - Hannelore Grünler

Während ich mit Frau Krause in einem Nebenraum aus dem Gebäckangebot auswählte, fragte ich die noch aufgewühlte Darstellerin der Krähe aus. Ich weiß: Im Oktober beginnen die Frauen zu proben. Eine Leiterin im eigentlichen Sinne schien es nach meiner Meinung nicht zu geben. Dies wurde mir bestätigt. Doch hatte ich …

Märchenhaft

Samstag, 05. Dezember 2009 - Hannelore Grünler

Fünfzehn Minuten vor Vorstellungsbeginn kamen wir gestern in einen sehr gut gefüllten Festsaal. Großeltern, Eltern, Onkel, Tanten, Nachbarn und auch zu der dritten Aufführung an diesem Tag zahlreich die Kinderschar. Es gab trotz der vielen eng gestellten Stuhlreihen nur wenig freie Plätze. Glücklicherweise fanden wir zwei …

Ein Theater- und Konzertsonntag

Sonntag, 22. November 2009 - Christine Bose

Heute waren wir zuerst in Ershausen, im St. Johannes-Stift, wo Erwachsene mit Behinderungen leben und arbeiten. Wie immer am Tag der offenen Tür waren wir begeistert von der Theatergruppe, die in jedem Jahr mit einem neuen Stück überrascht. Etwas war diesmal anders als sonst: Der Geschäftsführer bat um Verständnis, dass …

Abschied

Freitag, 14. August 2009 - Hannelore Grünler

Morgens war es windig und kalt. Wir saßen am Strand und beobachteten die Wellen und Wolken, die Möwen und Flugdrachen. Ich traute mich wegen der stürmischen See nicht ins Wasser. Mein Mann vermisste die Sonnenwärme. Die Wolken schienen von der Sonne magisch angezogen zu werden. Sowie sie diese verdeckten, wurde …

Unter dem Himmel Erfurts

Montag, 10. August 2009 - Anja Derowski

Oh Fortuna, da hast du es nicht gut mit uns gemeint. Die Premiere beinhaltete so ziemlich alles, was für eine Premiere typisch ist: Prominente Gäste, kleine Unfeinheiten in der Aufführung, großes Medieninteresse – nur eines nicht: Glück. Und dass davon eine Portion bei Freiluftaufführungen immer benötigt wird, erscheint vollkommen logisch. …

Die Nibelungen

Samstag, 01. August 2009 - Hannelore Grünler

Unsere Vorfreude auf die Aufführung der Nibelungen Teil 2 „Siegfrieds Tod“ war groß; denn wir wussten, dass uns etwas Ungewöhnliches erwartete. Wir hatten jedes Jahr das Glück gehabt, während unseres Zwischenstopps in Netzeband eine schöne Theatervorstellung zu sehen, so im vergangenen Urlaub Teil 1 der Nibelungen „Der Fluch des Ringes“. …

Weltwärts!!!

Freitag, 31. Juli 2009 - Kristina Kowol

Nachdem ich jetzt, zwei Stunden vor Abreise, auf gepackten Koffern sitze und die seit Tagen erste halbwegs ruhige Minute habe, finde ich endlich ein wenig Zeit, um zu schreiben.

Doch waehrend ich hier tippe, rutsche ich, schon ganz hibbelig vor Aufregung, auf meinem Stuhl herum, denn jetzt geht es los - …

Lieber Herr Behlert,

Montag, 06. Juli 2009 - Matthias Biskupek

Sie haben gestern in diesem TAgebuch einen freundlichen Bericht zum tff Rudolstadt geschrieben – Danke. Ein paar Dinge darf ich richtig stellen: Leere Innenstadtgeschäfte finden Sie - leider nicht weniger, eher mehr - auch in anderen Thüringer Kleinstädten, von Artern über Apolda bis Weimar. Was Sie dort nicht finden: …

Theater-Donner und Kritiker-Schelte

Dienstag, 09. Juni 2009 - Matthias Alban-Galli

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. – Scherz? Zumeist mau. Satire? Durch die Bank dünnblütig. Ironie? Mehr Häme denn Ironie. Tiefere Bedeutung? Tiefer zu schürfen hieße ja Gold frei setzen. Ach ja, Musjöh Grabbe. Ich habe Ihr Stück gesehen. Als Heranwachsender. Auf einer Erfurter Bühne. War außerordentlich beeindruckt. Sehr gute …

Tonkunst

Sonntag, 07. Juni 2009 - Hannelore Grünler

Kurz vor Mitternacht waren wir vom Theaterbesuch wieder zu Hause. Wir ließen den Abend mit einem Glas Wein ausklingen. Er schmeckte so gut, dass es nicht bei einem Glas blieb. Es ist ungerecht, dass Frauen weniger trinken sollen als die Herren der Schöpfung. Ich mag Wein genauso gern wie mein …

Maxim-Gurken-Theater

Donnerstag, 28. Mai 2009 - Matthias Biskupek

Das war vielleicht doch nicht die beste Entscheidung: Büchners „Leonce und Lena“ im Maxim-Gorki-Theater. Alternativ wäre gestern abend „Der zerbrochene Krug“ im DT oder „Dichterleben“ mit Wulf Kirsten und Richard Pietraß gewesen.
Das MGT ist nach wie vor ein sympathisches, wenig edel ausgestattetes, eher kleines Theater im großmächtigen Berlin. Ein Rang, …

Theaterfahrt

Sonntag, 22. Februar 2009 - Hannelore Grünler

Schon um 14 Uhr 15 startete unser gut besetzter Theaterbus in Richtung Weimar. Unser Theaterobmann hatte es also wieder einmal geschafft. Zur Zeit werden zum vierteiligen Ring von Wagner nur Karten für alle vier Vorstellungen im Pack verkauft. Wir hatten aber die ersten drei Opernerlebnisse schon gehabt. Er besorgte uns …

Sechster Sinn?

Montag, 19. Januar 2009 - Christine Bose

Habe ich so etwas wie den 6. Sinn? Seit Monaten habe ich mich nicht mehr bei meiner alten Deutsch- und Geografielehrerin gemeldet. Es hat lediglich gereicht zu einer Neujahrskarte mit einem einzigen Satz.

Froschkönig

Donnerstag, 18. Dezember 2008 - Matthias Biskupek

Wer am Vormittag Zeit hat, kann ins Theater gehen. Weihnachtsmärchen. Ich nehme mir heute Zeit und paar Euro und sitze ganz hinten. Vor mir allerlei Grundschulklassen, die zwar nach zehn Minuten zapplig werden, weil man selten länger still halten und zuhören kann. Dennoch: die Schauspieler sind laut genug und lassen …

Josef braucht ein Hemd

Dienstag, 16. Dezember 2008 - Christine Bose

„Josef braucht ein Hemd!“ So etwa klang der telefonische Hilferuf aus der Nachbarschaft. Als ich vom letzten Pressetermin des Tages so etwa gegen 19.30 Uhr im trauten Heim ankam, hörte ich die Stimme einer Freundin aus der Nachbarschaft auf dem Anrufbeantworter. Die Klasse ihres Sohnes – er ist in der …

Im Wald, da sind die Räuber

Sonntag, 14. Dezember 2008 - Gitte Glase-Winkler

Die Räuber haben eine Tochter und die Tochter heißt Ronja und Ronja ist ein Prachtmädel! Ein Irrwisch, ein Kätzchen, ein Wildfang, ein Angsthäschen – alles in einer zierlichen Person. Großeltern, Eltern, Onkels, Tanten, Kinder, fahrt alle nach Weimar und schaut Euch im Theater „Ronja Räubertochter“ an! Astrid Lindgreen hätte genau …

Schottengeflüster und Weimar – alles Ehrenwerth

Sonntag, 05. Oktober 2008 - Gitte Glase-Winkler

Ein kluges Mädchen, die Alexandra: der Buchhalter sei zwar immer sehr devot aufgetreten, habe naiv gewirkt, sie hätte das aber bald als Maske empfunden, hätte gefühlt, dass der „Schotte“ Matthias Kohl hinter dieser Biederkeit den präzise vorbereiteten Hobby - Kriminalisten zeigen wollte. Und Fabian war beinahe temperamentvoll im Gespräch! …

Gruppenleiter mit Sekt

Sonntag, 14. September 2008 - Matthias Biskupek

Gestern Rudolstädter Theaterfest unter strahlend kalter Sonne. Im Klubtheater Schminkkasten sitzen die „Gruppenleiter“ der Anrechtsgruppen und Intendant Mensching kann das Wortspiel nicht lassen, von den Gruppenleitern, die auf „Seid bereit“ mit „Immer bereit“ reagieren. Doch brav und ungeschickt serviert der Theaterförderverein Sekt, Kaffee und Kuchen. Draußen gibt es allerlei Orchesterstücke …

Ilmufer mit Bayon

Montag, 08. September 2008 - Matthias Biskupek

Der Schauspieler Bernd Lange wollte etwas ausprobieren. Kann er jene Leute, mit denen er im Verlauf seiner dreißig Nationaltheaterjahre an literarisch-musikalischen Programmen arbeitete, zu einem Fest vereinen? Gestern gelang dieses Unternehmen im Weimarer Bienenmuseum auf erstaunlich schöne und lockere Weise. Am Ilmufer wurde gebraten, wurden Bierflaschen geöffnet – und allerlei …

Der letzte Augusttag, so oder so

Sonntag, 31. August 2008 - Gitte Glase-Winkler

Der letzte Augusttag, ein ungetrübter Sonnen-Sonntag – wenn man durch Erfurts Straßen flaniert, bestätigt sich der Eindruck auf´s freundlichste: friedliche Bilder, Spaß en gros. Zum
e i n e n im Brühl, zum a n d e r e n im Brühl, das Eine als Erstes, keine Wertung, man kommt eben vom Domplatz erst zur Rennstrecke, ehe man zum anderen Ereignis ins Theater geht.

Verkrustete Strukturen aufbrechen

Montag, 14. Juli 2008 - Bodo Ramelow

Nach den Aufregungen des Sonntags fahre ich heute zuerst zum Bahnhof Friedrichstraße, um alle heimatlichen Zeitungen zu kaufen. Dort gibt es ein umfangreiches Sortiment von Tageszeitungen und zum Glück eben auch sämtliche Thüringer Ausgaben.

Rabenmutter in Othello

Montag, 07. Juli 2008 - Katrin Gaßmann

War endlich im Sommertheater des Neuen Schauspiels Erfurt in der Barfüßerkirchenruine, wo nun in diesem Jahr Melpomene die Thalia abgelöst hat. Erst die mit den Mundwinkeln nach oben, jetzt die mit den Mundwinkeln nach unten. Die Musenmasken meine ich, denn ich erfreute mich sehr am doppelbödigen Spiel:

Duft nach Wind und Sonne

Freitag, 20. Juni 2008 - Gitte Glase-Winkler

O Petrus, was hab` ich dir getan! Es nieselt und in der Waschmaschine liegt lauter saubere Wäsche! Also im Trockenraum aufhängen – wo ich doch so ein Frischluftfanatiker bin!
Kindheitsbilder: Wäscheleinen auf dem Hof, die Silhouette meiner Mutter hinter den großen weißen Laken, abends der Duft nach Wind und Sonne, wenn wir die großen Stücke über Kreuz glatt zogen, mehr Spaß und Lachen als Arbeit.

Das Sterben eines Theaters

Samstag, 14. Juni 2008 - Elke Ziegler

Ein trauriger Tag für Eisenach und sein Theater. Mit dem Musical “Anatevka” gibt das Musiktheater heute seinen Abschied.

Theater, Theater und die Milch als „reizendes“ Thema

Freitag, 06. Juni 2008 - Christine Bose

Bei meiner heutigen Arbeit dreht sich einiges ums Thema „Theater“ oder auch nicht – wie hier gleich zu lesen sein wird.
Ich hatte mich für heute Abend in Leinefelde verabredet, um über die Probe einer Theatergruppe zu schreiben, die sich einmal pro Woche trifft. Am Vormittag kam die telefonische Absage.

Noch zwei Monate mit uns allen

Donnerstag, 08. Mai 2008 - Elke Ziegler

Auf dem Heimweg vom Friedenstag, einer gemeinsamen Aktion von Bündnis gegen Rechtsextremismus und TA, stoppte ich abrupt vor einem Plakat des Eisenacher Theaters, auf dem zu lesen war: “Noch zwei Monate mit uns allen!” Da wurde mir erst wieder ins Gedächtnis gerufen, dass ja das Landestheater Eisenach in zwei Monaten aufhört in seiner jetzigen Form zu existieren.

Short List

Mittwoch, 07. Mai 2008 - Matthias Biskupek

Berlin, Kolmarer Straße. Der Wasserturm ist zugewachsen und die Fliederbüsche blühen fliederfarben. Die Stadt Mülheim will einen Spezialisten über Ost-Kabarett – irgendwann im nächsten Jahr. Merkwürdigerweise sind nicht genug westliche Spezialisten über Ost-Kabarett herangewachsen. Man greift noch immer gern auf uns Ewiggestrige zurück.

Jahrgang 84 und die schreibenden Arbeiter

Freitag, 02. Mai 2008 - Matthias Biskupek

Theaterpremiere der „LebensZeichen“ in der Unterwellenborner Gasmaschinenzentrale. Wie schön, dass Kollege Henryk G. abgewogen-aufklärend darüber schreiben muss, flankiert von den Wettbewerbern Frank Q., Angelika B. u. v. a. Ich darf mich ganz dem subjektivistisch-einzelgängerischen Beobachten für meine spätere Erinnerung hingeben.

Gerade noch rechtzeitig

Dienstag, 29. April 2008 - Jenny Moog

Das Orffsche Konzert war gestern prima. Vorher gab es aber noch etwas Action. Da war mit dem Reisebus überpünktlich ankamen, hatten wir noch genügend Zeit vor Beginn des Konzertes. Unsere Lehrer erlaubten uns, noch einmal in eine „bestimmte Fastfood Kette“ zu gehen und uns einen kleinen Imbiss zu holen. Danach ging ich mit meiner Freundin S. zum Nationaltheater.

Wenig Zeit zum Relaxen

Montag, 28. April 2008 - Jenny Moog

Trotz anders lautender Vorhersage des Wetterdienstes ist heute noch einmal ein schöner sonniger Tag.
Die Klosterschule  bietet in regelmäßigen Abständen Theaterfahrten für interessierte Lehrer und Schüler an. Theater- und Musicalbesuche gehören auch zu meiner großen Leidenschaft. Heute fahre ich zusammen mit einigen Schulkameraden in das Nationaltheater nach Weimar, …