Autorenarchiv

Peter Schaefer

Peter Schaefer
Wohnort
Niederorschel
Beruf / Tätigkeit
Rentner

Abschluss meiner Tagebuchseite

Samstag, 18. Juli 2009 - Peter Schaefer

Bevor ich vor zehn Tagen mit drei meiner Enkelkinder, einer meiner Töchter sowie meiner Frau in den jährlichen Ostseeurlaub fahren wollte, streikte die Telefonanlage. Die Störung lag offensichtlich in einer Station in der Nähe unserer Wohnung, denn nach Behebung des Fehlers kam der Monteur persönlich vorbei und vergewisserte sich des …

Edinburgh – wir kommen

Montag, 13. Juli 2009 - Peter Schaefer

Und dann kam „ER“, der City-Express London - Edinburgh, stromlinienförmig, Wagen an Wagen so miteinander verbunden, dass möglichst wenig Luftwirbelungen entstehen konnten. Der Zug „glitt“ in den Bahnhof, bremste und die Wagen standen auf den Punkt genau an den vorgegebenen Stellen. Am Geräusch war zu erkennen, dass es sich bei den „Zugköpfen“ um Maschinen mit Dieselantrieb handelte. Wir waren noch auf der Suche nach feien Sitzplätzen, natürlich in feinster Ausführung, wie bei uns nicht einmal die 1. Klasse war, da ging es schon schneller vorwärts, als wir es je bei uns erlebt hätten. Auch hier errechnete ich anhand der Strecke und der dafür benötigten Fahrzeit, dass man den auf den Hauptstrecken auf etwa 200 Km/h kam. Für die DDR unvorstellbar, auch nicht in 10 Jahren.
Von den durchfahrenen Städten ist mir noch Newcastle als Bild in Erinnerung. In Richtung Hafen und Nordsee wurden die getrennten Stadtteile, welche es wohl gab, durch einen Fluss mit unzähligen Brücken verbunden. Die nahe Nordsee konnte man erahnen. Nicht lange danach, der Zug fuhr oberhalb der Küstenlinie zur Nordsee, da wurde er immer langsamer, stoppte schließlich kurz, gab ein Signal ab und fuhr langsam weiter. Und da sahen wir eine riesige Schilderwand mit „Natur“ darauf und der Begrüßung „Welcome to Scottland“. Onkel Willy erzählt uns etwas später, dass dies eine Tradition der „stolzen Schotten“ sei. Wir hatten nämlich den Bahnhof der schottischen Hauptstadt etwa 30 Minuten später erreicht.
Auch hier gab es wieder etwas zu bestaunen, was wir noch nicht erlebt hatten. Bereits etliche Kilometer vor der Stadt verschwand unser Zug unter der Erde, bis dieser in einem weitläufigen unterirdischen Terrain zum Stehen kam.

Wir stiegen aus und schauten, aber kein Onkel Willy zu sehen. Da standen wir nun und wussten nicht, was wir machen sollten. So ein bisschen wurde uns bange, denn wie sollten wir Kontakt aufnehmen oder notfalls weiter nach Aberdeen gelangen. Das waren zwar nur wenige bange Minuten, aber sie erschienen uns doch wie eine Ewigkeit.
Da sahen wir unseren Willy kommen. Wir erfuhren, dass er keinen Platz für das Parken finden konnte und so wandte er sich an einen „Bobby“, erzählte diesem, dass seine „niece“ mit ihrem „husband“ aus der DDR angekommen sei und diese sicher schon mit Bange warten würden. Für den Polizisten schien es selbstverständlich zu sein, ihn auf der Parkfläche für die Taxis parken zu lassen und er achtete darauf, dass es kein Strafmandat geben würde.
Wir gingen zum parkenden Auto, die Sportausführung eines Nissans, und ab ging es durch Edinburg. Das war ein Gewimmel in der schottischen Metropole. Menschen und Fahrzeuge, aber alles funktionierte wie am Schnürchen. Als leidenschaftlicher Kraftfahrer hatte ich mich im Geiste sofort auf den Linksverkehr eingestellt und hoffte sofort inbrünstig, dass mich Willy irgendwann auch einmal die linke Seite ausprobieren ließe.
Der Onkel wollte nicht direkt nach Aberdeen, sondern Richtung Norden, damit wir die felsige Bergwelt Schottlands bestaunen könnten. Zuerst überquerten wir hinter der Großstadt die Bucht „Firth of Forth“ über eine lange Autobahnbrücke. Ein solch imposantes Bauwerk hatten wir noch nicht gesehen und bei diesem gleich eine Neuheit kennen gelernt: es musste Maut bezahlt werden. Beim Überqueren zeigte Williy nach Nordost auf eine ebenfalls lange Eisenbahn-Bogenbrücke und erklärte uns, dass diese 1911 bei der Überfahrt eines Personenzuges eingestürzt war und viele Menschen ums Leben gekommen wären. Und dann registrierte ich fast nebenbei etwas, was mich sofort an Niederorschel erinnerte. Bevor es in die Berge ging, bemerkte ich, dass unweit der Straße Rohre verlegt wurden und ich dachte: „Mal sehen, wie weit die bei uns sind, wenn wir wieder zu Hause sind.“ Die Bergwelt aus Stein war faszinierend und wir gelangten bei dieser Tour bis auf Höhe von 1 000 Metern, sahen aber kaum Sträucher, geschweige Bäume.

Vorboten aus Schottland

Freitag, 03. Juli 2009 - Peter Schaefer

Was ich annahm, traf ein, wir landeten pünktlich in Harwich. Das Gepäck kam sicher wieder in unsere Hände, die Abfertigung ging auch ganz flott vonstatten, und wir liefen zu den bereitstehenden Zügen. Der nach London war genau so einer, wie man ihn auf alten Bildern mit englischen Zügen sehen konnte, aber unser Zubringer an die Hauptstrecke nach Edinburgh war ein ganz moderner Dieselzug, auf dessen Wagen “Sprinter” stand. “Na dann wollen wir mal sehen”, sagte ich zu Margrit, “ob der seinem Namen auch Ehre macht!” Und da war er wieder, unser Begleiter von Hannover bis zum Hafen in Holland. Der Junge stieg in den gleichen Zug, also fuhren wir noch ein Stückchen gemeinsam. Na ja, zuerst lief das nicht so schnell mit der Bahn, aber bis Ipswich verlief die Strecke auch größtenteils in kurvigen Steigungen. Dort oben stieg der Boy aus und als er an uns vorbeiging, sagte dieser doch tatsächlich “Bye, Bye”. Der Schlingel hatte bestimmt alle unsere Gespräche “mitbekommen” und als stiller Genießer “gelauscht”.
Inzwischen war in unser Abteil eine Oma mit ihrer Enkeltochter zugestiegen und saß in der Reihe neben uns. Wir konnten natürlich nichts verstehen, Margrit vielleicht ein paar geläufige “Brocken”. Nun, hier oben auf der Hochfläche, zeigte der Zug, dass er seinen Namen zu Recht bekommen hatte. Nach meinem Gefühl auf dieser Fahrt zu urteilen müssten es mehr als 130 Km/h gewesen sein. Bei der Rückfahrt errechnete ich bis zu 160 “Sachen”. Wir lernten etwas Weiteres für uns Ungewöhnliches für eine solche Strecke kennen. Es gab einen Service für Snacks und Getränke. Der “Kellner”, später lernte ich, dass dies ein “Waiter” ist, rief durch den Zug laufend: “Coffee please! Sandwiches please!” Die Oma bestellte etwas für ihre Enkelin und sich. Dies führte dazu, dass wir auch Frühstück machen wollten. Wir holten aus unserem Gepäck unsere “Hasenbrote”, für mich die Thermoskanne mit Kaffee, und Margrit nahm sich ein Saftpäckchen. Die Oma sah uns an und lächelte verständnisvoll, wohlwollend.
So erreichten wir, erst einmal gut gefrühstückt, die Station Peterborough an der Hauptstrecke, wo wir etwa 20 Minuten Aufenthalt hatten. Und wieder erschien es uns wie ein Wunder: auf dem Bahnsteig stand ein große Gruppe schottischer Jungen, natürlich pflichtgemäß bei einer Wanderung in Traditionskleidung. Ich konnte mich trotz Margrits Bedenken nicht bremsen, denn ich wollte für meine Schüler ein Foto machen, damit sie sehen konnten, wie traditionsbewusst, und natürlich auch selbstbewusst, die jungen Leute dort reisen. Ich ging also zu dem Leiter der Gruppe und erklärte in Deutsch, vermischt mit geläufigen englischen Wörtern, das Schulleben betreffend, dass ich teacher sei und für meine schoolboys und girls ein Foto machen möchte und dass ich aus der GDR stamme. Der Mann hatte mich verstanden, sammelte seine Gruppe und ich durfte dieses “Begrüßungskommando” auf Bilder bannen.

Erlebnis Fährenfahrt

Mittwoch, 01. Juli 2009 - Peter Schaefer

Teil 7/3
Margrit hatte sich während meines Aufenthalts im Speisewagen mit den Damen unterhalten, welche sich natürlich darüber freuten, was wir für ein Glück hätten, eine solche außergewöhnliche Reise unternehmen zu können. Und der Englisch sprechende Knabe saß weiterhin schön still in seiner Fensterecke.
Nach Bad Bentheim waren wir mit den Jungen …

Wieder auf dem Terrain der DDR und doch anders

Dienstag, 30. Juni 2009 - Peter Schaefer

Schon bald mussten wir auf unseren Bahnsteig, denn der Zug sollte demnächst einlaufen. Wir durften aber nicht gleich einsteigen, weil die Wagen noch gereinigt werden mussten. Zwei ältere Damen, welche von Berlin kamen und nach Bad Bentheim in der Nähe der holländischen Grenze nach Hause reisen wollten, erzählten uns mit …

Teil 7/1: Neue Reisegefühle auf dem Schottland-Trip

Montag, 29. Juni 2009 - Peter Schaefer

Während des Reisens „testen“ wir verschieden Verkehrsmittel:

Der Bus fuhr als Zubringer zum Bahnhof nach Göttingen über viele Dörfer. Auf diese Weise konnten wir die Landschaft in Ruhe betrachten. Da waren alle die sauberen und schmucken Dörfer, die gepflegten Straßen, auch die Straßenränder, aber ich stellte zusätzlich fest, dass die Felder …

Das hautnahe Gefühl, eingesperrt zu sein

Samstag, 27. Juni 2009 - Peter Schaefer

Jetzt kamen die Grenzsoldaten. Sie kontrollierten die Pässe. Bevor sie bei uns angelangt waren, wurde der Mann aus Bleicherode von seinem Kontrolleur in einen Container geführt. Wir wurden von einem Leutnant überprüft. Meinen Pass hielt dieser längere Zeit in der Hand, fuhr mit den Fingern über das Siegel und hielt …

Teil 6/6 - Des hautnahe Gefühl, eingesperrt zu sein

Freitag, 26. Juni 2009 - Peter Schaefer

Teil 6/5 – Erinnerungen1989

Donnerstag, 25. Juni 2009 - Peter Schaefer

Grenzkontrolle Nummer eins auf dem Gebiet der DDR. Nach knapp 20-minütiger Fahrt trafen wir in dem Ort Ferna ein. „Jetzt“, so sagte Mutter Elfriede, „gibt es am Ortsausgang die erste Kontrolle zur Einfahrt in den Fünf-Kilometer-Streifen.“ Da sah ich auch schon einen zweigeteilten, zweispurigen Straßenbereich, welcher durch Schranken gesperrt war. …

Teil 6/4 – Erinnerungen 1989: Nun kann die Reise beginnen

Mittwoch, 24. Juni 2009 - Peter Schaefer

Bereits mit dem ersten Tag der Ferienspiele begannen unsere Vorbereitungen für die Reise, welche uns und manchem andern wie eine Weltreise in ein fernes Land vorkam. Wichtige Fragen waren, was können wir an praktischer Kleidung einpacken, denn für die Reise mit dem vielen Umsteigen wollten wir ja auch nicht zu …

Nun kann die Reise beginnen

Montag, 22. Juni 2009 - Peter Schaefer

Bereits mit dem ersten Tag der Ferienspiele begannen unsere Vorbereitungen für die Reise, welche uns und manchem andern wie eine Weltreise in ein fernes Land vorkam. Wichtige Fragen waren, was können wir an praktischer Kleidung einpacken, denn für die Reise mit dem vielen Umsteigen wollten wir ja auch nicht zu …

Rede F. Müntefering: Alles ganz anders oder nicht doch so ähnlich?

Sonntag, 21. Juni 2009 - Peter Schaefer

Die Aussagen des SPD-Chefs Franz Müntefering auf dem Bundeskongress der Nachwuchsorganisation seiner Partei, „mit dem Weg in die Opposition zu liebäugeln“, ließ in mir wieder Erinnerungen an die frühen 90iger Jahre wach werden.
Weil ich zu den Mitbegründern der SPD im damaligen Kreis Worbis des Eichsfelds gehörte, deren Vorsitz aus beruflichen …

Teil 6/2 – Erinnerungen 1989: Unsere Leipziger Studenten bei den Montagsdemos

Freitag, 19. Juni 2009 - Peter Schaefer

Jäcki und Renè, der jetzt immer häufiger mit zu uns kam, waren natürlich auch darüber erfreut, dass wir bald nach Schottland starten würden. Da sie bereits Vorstellungen über den Termin ihrer jetzt sicher stattfindenden Hochzeit hatten, sollten wir Willy und Lilian schon auf eine Einladung zum folgenden Frühjahr vorbereiten. Geplant …

Erinnerungen 1989: Formalitäten vor der Reise nach Schottland

Donnerstag, 18. Juni 2009 - Peter Schaefer

Den Antrag zur Genehmigung einer Reise nach Schottland während der Sommerferien im August hatten wir ja schon bei unserem Dienstherrn gestellt. Da wir in den Ferien fahren wollten, waren keine besonderen Umplanungen in der Schule nötig. Man sagte mir später, unser Vorhaben wäre „das Gespräch“ in der Schulabteilung gewesen. Ich …

Erinnerungen zum heutigen Datum: Der Tag im Juni 1953

Mittwoch, 17. Juni 2009 - Peter Schaefer

Eigentlich begann der 17. Juni 1953 für mich als Schüler der 4. Klasse wie alle Tage in dieser Zeit. Und doch sollte sich dies im Verlauf des Vormittags drastisch ändern.

Teil 5/2 – Erinnerungen 1989

Montag, 01. Juni 2009 - Peter Schaefer

Für die eigentliche Reise hatte die Mutter sowieso einen anderen Weg geplant. Da wir bei Duderstadt einen der Grenzübergänge für den kleinen Grenzverkehr hatten und ihr ehemaliger Arbeitskollege als Rentner dorthin gezogen war, kannte sie sich in der Stadt aus und sagte zu ihrem Sohn: „Wir fahren dorthin, da kannst …

Teil 5/1 – Erinnerungen1989

Montag, 11. Mai 2009 - Peter Schaefer

Vor dem 9. November 1989 durfte der „normale DDR-Bürger“ bekanntlich nur zu besonderen familiären Anlässen zum Zeitpunkt des Termins in das „kapitalistische Ausland“ reisen. Wegen der Ferienregelung bildeten die Beschäftigten der Volksbildungseinrichtungen eine Ausnahme.

Teil 4 - Erinnerungen 1989

Mittwoch, 06. Mai 2009 - Peter Schaefer

Zusage zu einer Auslandsreise mit „Jugendtourist“
Zu Beginn des Monats Mai konnte ich meiner Klasse eine freudige Mitteilung überbringen. Die Kreisleitung der FDJ teilte mir mit, dass wir für den Februar 1990 eine Flugreise nach Moskau zugesprochen bekamen. Meine Schüler waren hocherfreut über eine besondere Abschlussfahrt der Schulzeit. Nun konnten sie …

Fortsetzung Teil 3

Dienstag, 05. Mai 2009 - Peter Schaefer

Das hört sich ja wie Schwiegervaters Stimme an!
Das Spiel kann beginnen. Im Hörer ertönt aus dem fernen Berlin: „ Internationales Fernamt Berlin. Was kann ich für Sie tun?“ Ich erkläre mein Anliegen, bekomme den Hinweis, dass sie die schottische Telefonnummer nur bei Kenntnis des Namens und der Adresse nennen darf …

Teil 3 - Erinnerungen 1989

Montag, 04. Mai 2009 - Peter Schaefer

Als mein Schwiegervater Werner geboren wurde, kam er nicht allein. Die Mutter gebar eineiige Zwillinge, welche ein so geringes Gewicht hatten, dass sie diese nur am Leben erhielt, indem die beiden in der „Grude“ des Küchenherdes gleichmäßig warm gehalten wurden.
Wie es meistens bei Zwillingen vorkommt, waren sie unzertrennlich, bis der …

Ich wurde zum Wahlhelfer im Wahllokal “auserkoren”!

Sonntag, 03. Mai 2009 - Peter Schaefer

Die Dokumentation über die letzten Kommunalwahlen in der DDR und im Bezirk Erfurt “Das letzte Falten” auf Seite 3 der Samstagsausgabe regten mich an, zum vorangegangenen Eintrag auf meiner Seite einen Zusatz einzustellen, welcher das im genannten Artikel Gesagte untermauert, gleichzeitig aber auch zeigt, dass es, wie auch der Sohn …

Teil 2 – Erinnerungen 1989

Freitag, 01. Mai 2009 - Peter Schaefer

Wieder ecke ich vor den Kommunalwahlen im Kollegium an.
Das Jahr 1989 war mal wieder ein Jahr mit Kommunalwahlen. An dem Tag, bei dem es um die „Kandidatenkür“ der vorgeschlagenen Vertreter aus dem Kollegium ging, war ich „aufsichtsfrei“ und im Gebäude. Darum musste ich an der „Wahlversammlung“ teilnehmen. Da ich noch …

Start Chronik des Jahres 1989

Donnerstag, 30. April 2009 - Peter Schaefer

Geschehnisse aus dem Jahr des Mauerfalls vor 20 Jahren
Alle reden zurzeit über die Geschehnisse vor 20 Jahren, des Jahres des Mauerfalls 1989. Da dieses für mich und meine Familie eine Fortsetzung verschiedener besonderer Ereignisse und das Ende meiner zweiten „Gesellschaftsperiode“ war, die zu den politischen Ereignissen auch besondere aus dem …

Volksentscheid: Religion als U-Fach in Berlin in einer Fernsehdiskussion

Dienstag, 28. April 2009 - Peter Schaefer

Zum Berliner Volksentscheid über die Einführung des Religionsunterrichts an Schulen äußerte sich der Bischof Huber, dass die Schulen der richtige Ort für dieses Fach gewesen wären, nachdem das Votum gescheitert wären. Als katholisch getauftes Kind rheinischer Eltern, welches fast 20 Jahre einen großen Teil seiner Kindheit und Jugendzeit in allen …

Leserbrief weckt Erinnerung

Freitag, 10. April 2009 - Peter Schaefer

Mit Ihrem Leserbrief „Übervolle Seminarräume“ (TA vom 08.04.09) macht Frau Scheuch ihrem Herzen Luft über die Zustände an Hochschulen in Deutschland, auch an der Uni in Erfurt. Mit den Worten: „Hohe Studierendenzahlen sind nicht unbedingt ein Beweis für die Studienqualität.“ Ein Studium wird offensichtlich zur „Massenware“, selbst wenn …

Eigenartige Sicht einer Psychologin zu „Killerspielen“

Montag, 06. April 2009 - Peter Schaefer

Als pensionierter Lehrer, der 40 Jahre den Schuldienst praktisch gestaltete, vom Unterstufen-/ Grundschullehrer über den Mittelstufenbereich bis hin zu 14 Jahren Schulleitertätigkeit, glaube ich, genügend praktische, pädagogische und psychologische Erfahrungen zu besitzen, um zum größten Teil den Aussagen der Gesprächspartnerin in der TA von heute widersprechen zu müssen.
Das betrifft …

Werden meine Kinder und Enkel das auch lesen?

Samstag, 28. März 2009 - Peter Schaefer

Gestern habe ich es nun endgültig geschafft, den ersten Teil meiner „Lebenserinnerungen“ zu beenden und zu speichern. Dabei hatte ich nie die Absicht, eine solche „schriftstellerische“ Aufgabe zu lösen.
Ausgangspunkt waren mündliche Erzählungen zu Erlebnissen aus früher Kindheit, der Zeit der letzten Kriegswochen, der Schulzeit und der Lehre, welche ich …

Wieder eine „Ruck – Rede“

Donnerstag, 26. März 2009 - Peter Schaefer

Kommentar zur Rede des Bundespräsidenten

Da hat es also wieder einmal eine so genannte „Ruckrede“ durch den Bundespräsidenten gegeben. Alle haben brav applaudiert. Darunter etliche, die an vielen Stellen Verantwortung tragen, zu den Mächtigen“ gehören, und sich nun überrascht zur derzeitigen Situation zeigen.
Warum hat der Präsident nicht schon vor einem Jahr …

Fortsetzung: Unrechtsstaat Diskussion Teil II

Montag, 02. März 2009 - Peter Schaefer

Was mich persönlich in der “Rechtsstaatsdiskussion“ befremdet ist, dass es in dem Rechtsstaat (alte) BRD auch himmelschreiendes Unrecht gab, wenn ich z.B. an das von mir schon auf meiner Tagebuchseite kommentierte Verhalten in der Behandlung von Jugendlichen während der 50iger bis 60iger Jahre durch kirchliche …

Der Wahlkampf hat begonnen: Unrechtsstaat - Diskussion Teil I

Sonntag, 01. März 2009 - Peter Schaefer

Am Freitag wurde mir nach dem Lesen der Internetmeldung über die Reaktionen zur Äußerungen des Thüringer Spitzenkandidaten der „Linken“, Bodo Ramelow, deutlich, dass die deutschen Politiker, besonders die an der Macht befindlichen, auf Positionen und Meinungen anderer demokratisch gewählter Persönlichkeiten extrem reagieren und polarisieren, aus „ideologischen-parteipolitischen“ Grundpositionen.

Eine Antwort als “Kontaktmöglichkeit” auf Umwegen

Montag, 23. Februar 2009 - Peter Schaefer

Heute habe ich mir einmal nicht selbst Stress auferlegt, denn trotz doppelt ererbter rheinischer Gene ist mein Frohsinn nicht von Terminen und Jahreszeiten, besonders nicht von der „närrischen“, abhängig sondern spontan und situationsbestimmt.
Und so nahm ich mir die Zeit, einmal in den Einträgen meines „Mitautoren“ Uwe Zerbst zu blättern, welcher …

Aus Kinderlogik entsteht ein Witz

Sonntag, 22. Februar 2009 - Peter Schaefer

Unsere Enkelin Malin aus dem Nachbarhaus kommt heute morgen mit einer Freundin zu unserem Haus, weil sie noch etwas für einen Reitausflug von ihrem Onkel holen möchte. Sie klingelt. Der Onkel geht, im Gefolge den kleinen zweieinhalbjährigen Sohn Laurin. Dieser hat wohl seine größere Schwester Lisanne erwartet, welche wieder einmal …

Wächst da eine Generation von „menschenverachtenden“ Politikern heran?

Samstag, 21. Februar 2009 - Peter Schaefer

Die menschenverachtenden Äußerungen des Vorsitzenden der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder, zu Hartz-IV-Empfängern hat zu Recht überwiegend Empörung hervorgerufen.
Für mich als Kind rheinischer Eltern, welche vor dem Krieg bereits in den Harz gezogen waren, erwies sich meine Weigerung, in die „Heimat“ meiner Eltern noch vor dem Mauerbau zurück „abzuhauen“, gerade …

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht…

Mittwoch, 18. Februar 2009 - Peter Schaefer

Was haben bestimmte Politiker und andere Bundesbürger nach der „Wende“ nicht alles für Geschichten über das Leben und die Umstände in der DDR erzählt. Meistens waren dies Menschen, welche politisch prinzipiell auf „contra“ standen, nie in diesem Teil Deutschlands waren oder von ihrer moralischen oder politischen Überlegenheit grundsätzlich überzeugt waren.
Wie …

Die Sichtweise bestimmt die Schlussfolgerungen

Montag, 16. Februar 2009 - Peter Schaefer

Gestern wurde mir wieder einmal beispielhaft so richtig vor Augen geführt, wie tief das Niveau des Wissens und Könnens seit dem Ende der DDR gesunken ist. Wie kam es zu dem Beweis meiner eigenen Feststellungen?
Beim Verlassen eines Marktes traf meine Frau die Mutter einer ihrer Schülerin und eine ehemalige Hartz-4-Kraft, …

Lehrer können auch von Schülern lernen

Mittwoch, 11. Februar 2009 - Peter Schaefer

Zum Wochenende wurde ich mit einer Mail überrascht, welche mir die Leserin eines Tagebucheintrages gesendet hatte, die sich über die Geschichte des kleinen „Traktorfahrers“ sehr erfreut zeigte und mir in diesem Sinn ein schönes Wochenende wünschte.
Der Vorname der Absenderin weckte die Erinnerung an die Klasse des vorangegangenen Eintrags hinsichtlich eines …

Start zu Lebenserinnerungen - Teil 2

Sonntag, 08. Februar 2009 - Peter Schaefer

Erinnerungen sortieren. Was taucht dabei an guten oder gar schlechten Geschehnissen auf?

Bereits zu DDR-Zeiten brachte ich besondere Begebenheiten zu Papier, welche bestimmte politische Ereignisse betrafen, in die ich irgendwie eingebunden war, zum Beispiel dem 17. Juni 1953 als ein Schüler der 4. Klasse oder den Mauerbau während meiner Lehrzeit, welcher …

Ein schöner Enkel-Nachmittag

Freitag, 06. Februar 2009 - Peter Schaefer

Unser kleiner „Traktorfahrer“
Gestern verbrachten wir als Oma und Opa wieder einen der so erlebnisreichen familiären Nachmittage. Dieses Mal jedoch nur mit unserem jüngsten Enkelsohn.
Unsere älteste Tochter aus dem Nachbarhaus war mit ihrer Tochter, dem Sohn und ihrer Nichte aus unserem Haus ins Kino gefahren, um einen Kinderfilm zu sehen. Meine …

Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe

Donnerstag, 05. Februar 2009 - Peter Schaefer

Dass es in unserer Welt nicht gerecht zugeht, wird dem aufmerksamen Bürger mit steigendem Lebensalter immer stärker bewusst. Dabei heißt es doch im Grundgesetz, dass vor dem Gesetz alle gleich seien. In vielen Bereichen wird uns das Gegenteil täglich vor Augen geführt.
Da ist zum ersten im Feld der Politik die …

Unfreiwillig zum „Lauschangriff“ gekommen

Samstag, 31. Januar 2009 - Peter Schaefer

Gestern hatte ich keine Lust, beim Einkaufsbummel meine Frau zu begleiten, und setzte mich darum für diese Zeit in ein Bistro, um einen Kaffee zu trinken.
Am Nachbartisch saßen zwei Frauen, Lehrerinnen, wie ich bald bemerkte. Diese diskutierten offensichtlich sehr erregt über einen Aufsatz. Natürlich konnte ich als Deutschlehrer meine …

Bespitzelung oder notwendige Kontrolle?

Donnerstag, 29. Januar 2009 - Peter Schaefer

Unter dieser Überschrift bekamen wir gestern eine Nachricht durch Marietta Slomka präsentiert, welche sich mit der geheimen „Überprüfung“ von 2002 bis 2003 bei der Bahn befasste. Die Verantwortlichen hätten dies mit „Korruptionsverdacht“ und „Veruntreuung von „Staatsfinanzen“ begründet. Bei einer Quote von 75% betroffener Mitarbeiter hatte man offensichtlich fast alle unter …

Amoklauf in Belgien

Montag, 26. Januar 2009 - Peter Schaefer

Gier nach Gewinn und makaberer Unterhaltung fördert Exzesse
Wieder rief die wahnsinnige Tat eines „scheinbar“ Verwirrten in einer Kindertagesstätte als neue Horrormeldung das blanke Entsetzen hervor.
Entsetzt reagierte die Öffentlichkeit. Dabei sind nach meiner Auffassung die Ursachen in diesem Fall doch allein schon am Auftritt des Täters zu erkennen. Bei …

Gedanken zur Auswertung der Wahl in Hessen

Montag, 19. Januar 2009 - Peter Schaefer

Wie immer, wenn bei einer Wahl die Wahllokale vor der Schließung stehen, wird zuvor über Prognosen und nach den ersten Trends im Fernsehen mit „kompetenten“ Vertretern der verschiedenen Medien analysiert und die Gründe für das unterschiedliche Abschneiden der Parteien werden dargestellt. Am gestrigen Abend stimmte aber eine Bemerkung des Herrn …

Maßlose Geldgier – eine Gefährdung unserer Gesellschaft

Donnerstag, 15. Januar 2009 - Peter Schaefer

Denjenigen Menschen in unserer Republik, welche ihr sachliches Denken nicht der Gier nach Gewinn und Geld geopfert haben, war schon lange klar, dass es zu irgendeinem Zeitpunkt zum großen Crash kommen muss.

Nachtrag zur kürzlich diskutierten Problematik des Vergleiches der Pioniergebote mit den 10 Geboten der Kirchen

Samstag, 03. Januar 2009 - Peter Schaefer

Beim „Korrekturlesen“ des Textes meiner „Lebenserinnerungen bis 1989“ fiel mir aus Anlass der kürzlich entbrannten Kontroverse zu dem Vergleich, die Pioniergebote würden ähnliche Inhalte nennen, wie die Gebote der christlichen Religionen, das auf, was ich als damaliger aktiver Katholik zum Vergleich des genannten Sachverhaltes für Gedanken hatte. Mit der …

Teil 5 aus „Lebenserinnerungen“ bis zur „Wende“

Donnerstag, 01. Januar 2009 - Peter Schaefer

Eine Maßregelung für mich durch den Schulinspektor geht 1988 vor den „Baum“

Wie üblich wurde am Beginn der Vorbereitungswoche die pädagogische Ratstagung durchgeführt. Dabei wurde wie immer mit der Erörterung der allgemeinen weltpolitischen Lage begonnen. Die Chefin stellte in den Mittelpunkt, dass der „Westen“ die Spannungen zwischen den Blöcken wieder mal sehr verstärken würden. Schwerpunkte dieser Spannungen lagen in Afghanistan und am Golf.

Sind die Aussagen des Grundgesetzes denn nicht eindeutig?

Montag, 29. Dezember 2008 - Peter Schaefer

Leider erst nach dem Angriff Rechtsextremer auf den Polizeichef im bayrischen Passau wird der Druck auf das Bundesverfassungsgericht größer, die NPD und andere Gruppierungen bundesweit zu verbieten.

Jugendweihe 1988

Sonntag, 28. Dezember 2008 - Peter Schaefer

(Im Bericht aus dem Vorjahr -1987- wird deutlich, dass wir als „westdeutsche Gruppe“ im Bereich Weißwasser des Bezirkes Cottbus angemeldet waren.)

Weil der Besuch meiner Klasse im Braunkohlerevier ein großer Erfolg war, unterbreitete ich dem Koordinator für die Jugendweihe den Vorschlag, als Höhepunkt der Jugendstunden die Abschlussfahrt mit den Teilnehmern dorthin zu unternehmen. Da Geld keine Rolle spielte, wurde dieser Vorschlag gern angenommen.

Ich probiere mit meinen Schülern etwas Außergewöhnliches aus

Freitag, 26. Dezember 2008 - Peter Schaefer

Zu den Themenbereichen des Deutschunterrichtes gehörten auch das Erlernen und das Durchführen von „Diskussionen“. Nun war darunter allerdings zu verstehen, ohne es zu sagen, aber alle Materialien waren so angelegt, das Diskutieren im Sinne der „sozialistischen Streitkultur“ zu lehren. Das bedeutete, Mängel in den Problemen und Verhalten in der Gesellschaft …

Ein „frischer Wind“ weht aus dem Osten

Freitag, 26. Dezember 2008 - Peter Schaefer

Bereits seit einiger Zeit bemerkte der politisch aufmerksame und nicht „vernagelte“ DDR-Bürger, dass mit der Übernahme der politischen Verantwortung in der KPdSU der Sowjetunion durch Michael Gorbatschow ein „laues Frühlingslüftchen“ zu wehen begann, welches mehr Offenheit, Ehrlichkeit und Toleranz versprach.

Aus meinen Lebenserinnerungen bis zum Jahr 1989

Sonntag, 21. Dezember 2008 - Peter Schaefer

Beginn mit dem Schuljahr 1987/88

Ich meckere mal wieder über eine Pressemitteilung
Durch meinen Schwiegervater, welcher als SED – Mitglied auch so ein kleines Propagandaheft mit Titel „Was und Wie“ erhielt, war ich immer über die Argumentationsgedanken der Führung informiert und konnte wunderbar manchem Genossen oder Funktionär in die Parade fahren, wenn …

Inwiefern haben Sprichwörter recht?

Samstag, 20. Dezember 2008 - Peter Schaefer

Sprichwörter geben ja Erfahrungen und Ansichten in komprimierter Weise wieder. Im Kern der Aussage ist häufig, trotz möglicher Interpretationen, durch eine allgemein gültige „Wahrheit“ von erlebtem Geschehen der Sprecher auszugehen.

Auf die Nachricht, dass der Bundestag mit nur einer Stimme Mehrheit das überarbeitete Gesetz, welches zur Terrorabwehr die Verletzung der Privatsphäre …

Bildungsstand in Europa und Deutschland

Montag, 15. Dezember 2008 - Peter Schaefer

Die in dieser Woche veröffentlichte Übersicht über den Stand der Länder Europas in der Bildung verdeutlicht wieder einmal, dass manifestierte Ideologien und Überheblichkeit oder auch das Recht des „Siegers“ durch solche Einstellungen die Entwicklung einer Gesellschaft erheblich bremsen kann.
Die Länder Nordeuropas hatten noch rechtzeitig vor dem Ende der DDR das Positive dieses Bildungssystems untersucht und die vielen nachahmenswerten Aspekte, auf ihre Bedingungen abgewandelt, übernommen.

Verabschiedung

Samstag, 08. November 2008 - Peter Schaefer

Heute wurde in der TA dazu aufgerufen, Ereignisse und Erlebnisse zum Jahrestag des Mauerfalls aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Was ich dabei befürchte ist, dass sich verstärkt diejenigen mit Beiträgen melden werden, welche in den Jahren zuvor eifrig dabei waren, sich durch „Liebedienerei“ vor den jeweiligen SED-Oberen im alten System um Vorteile bemühten und um zu Posten zu gelangen, weil sie auch etwas von dem mageren Kuchen“ erhaschen wollten. Neben etlichen ehemaligen SED-Mitgliedern taten sich besonders Mitglieder der DDR-CDU hervor.

Ki.Ka für „Nachtschwärmer“?

Dienstag, 04. November 2008 - Peter Schaefer

Das Sprichwort sagt: „Neue Besen kehren gut!“ Beim neuen Ki.Ka-Chef scheint das „Gut“ nicht im Sinn der Gesundheit und der Stärkung der Fähigkeit von Aufmerksamkeit der Kinder, sondern in der Verbesserung der Einschaltquoten und damit der Verbesserung der finanziellen Ausstattung des Senders zu liegen. Dass sich die Kinder am anderen Morgen auf die Unterrichtsinhalte konzentrieren müssen, ist völlig unerheblich.

Der Enkelsohn belehrt den Opa

Donnerstag, 30. Oktober 2008 - Peter Schaefer

Heute in der Frühe wurde ich als Opa durch den zweijährigen Enkelsohn so richtig „aufgebaut“. Unsere jüngere Tochter, die mit im Haus wohnt, hatte Nachtschicht im Krankenhaus und der Vater war wie üblich während der Woche zur Montage.

Eine Fiktion Georges Orwell wird zur fast „harmlosen“ Vergangenheit

Samstag, 25. Oktober 2008 - Peter Schaefer

1960 hatte ich als Lehrling über den Vikar meiner Heimatgemeinde die Gelegenheit, beim Kaplan von Potsdam und dessen Mutter mehrere Tage der Ferien zu verbringen. Dort bekam ich von diesem die Fiktion G. Orwells „1980“ mit dem Vermerk zu lesen: „Lies dies und du wirst wissen, was der Kommunismus für eine Überwachungsgesellschaft aufbauen wird.

Aussagen von Politikern und Politologen hinterfragen

Mittwoch, 22. Oktober 2008 - Peter Schaefer

Anmerkungen zu „Alltäglichen Anfeindungen“ in TA vom 27.10.08

Die Aussage des Verfassers – Del Regno: „…glaubt man Politikern wie… im Westen wäre man das Zusammenleben mit Ausländern länger gewohnt…“, lässt erkennen, dass der Autor Zweifel an den „Erkenntnissen“ des SPD Politikers oder des Politologen hegt. Diese Zweifel sind auch …

Erinnerungen zur Bildung früher und heute

Montag, 20. Oktober 2008 - Peter Schaefer

Gestern saßen bei uns, wie meistens nach einer Geburtstagsfeier, die zehnköpfige „Großfamilie“, zwei Töchter mit ihren Männern sowie jeweils zwei Kindern dazu, bei Oma und Opa am Mittagstisch.
Die zweitälteste Enkeltochter beschwerte sich dabei, dass es in der Schule zu langsam vorwärts ginge. Sie wurde vor sechs Wochen eingeschult. Der Sohn …

Bildungserfahrung einer älteren Dame

Dienstag, 14. Oktober 2008 - Peter Schaefer

Bei einem gestrigen Urlaubsbummel durch das niedersächsische Northeim kehrten meine Frau und ich zu einem schnellen Mittagsmahl dort in einem kleinen Imbisslokal ein. Nachdem wir eine Weile dort gesessen hatten, kam eine Hausbewohnerin herein, welche gerade vor der Tür eine andere Dame verabschiedet hatte.

Bestrebung nach einseitiger Vergangenheitsbewältigung

Samstag, 11. Oktober 2008 - Peter Schaefer

In der TA war am Samstag unter „Leser-Meinung“ eine Äußerung unter dem Titel „Aufarbeitung notwendig“ zu lesen. Der Autor fordert darin, dass die „Linke“ als Nachfolgepartei der SED sich nur einen anderen Namen gegeben habe, aber die alte Politik fortführe. Der Autor bedient damit ein Klischee, wie es diejenigen brauchen, die die eigene Vergangenheit gern unter den Tisch kehren.

Vom Glückspilz zum materiellen Verlierer, aber zum moralisch-menschlichen Sieger

Donnerstag, 09. Oktober 2008 - Peter Schaefer

Welches Armutszeugnis stellt sich eine Gesellschaft aus, die als höchstes Gut „die Würde des Menschen“, sogar per Gesetz, als unantastbar postuliert und in der Praxis keine Gelegenheit auslässt, wiederum per eines untergeordneten Nachfolgegesetzes, diesen Grundsatz ohne Wenn und Aber aushebelt.

Eine Erinnerung wider die Vergesslichkeit

Samstag, 04. Oktober 2008 - Peter Schaefer

Heute beim Lesen der Morgenlektüre las ich in der „Eichsfelder Allgemeinen“ der TA das „Zitat“ des Europaabgeordneten der CDU aus dem Eichsfeld: „Als gelernter DDR-Bürger hatten wir von Demokratie null Ahnung.“
Da dieser Abgeordnete 20 Jahre mein Kollege war, werde ich mich hier nicht zu diesem Spruch äußern, jedoch aus meinen …

Unterschiedliche Betrachtungen zu Bildung

Dienstag, 30. September 2008 - Peter Schaefer

Soeben las ich in der TA unter der Rubrik „Leser-Meinung“ eine solche zu den Lehrplänen an unseren Gymnasien. Der Autor wollte vom Ministerpräsidenten wissen, wie schwache Schüler an den Gymnasien gefördert würden.

Als Fachmann mit 40jähriger Praxis könnte ich dem TA-Leser nur antworte: Wer sich entschließt, sein Kind zum …

Lernen aus der Geschichte und daraus hoffen auf Vernunft heute

Donnerstag, 25. September 2008 - Peter Schaefer

Vorgestern Abend wurde mir wieder deutlich, wie gut es ist, dass wir doch einige unabhängige und objektive Medien nutzen können. Meine Tochter, sie ist Geschichtslehrerin an einem Gymnasium, kam ganz aufgeregt und wollte eine Dokumentation über die Zeiten des „Kalten Krieges“ für ihre Unterrichtsarbeit aufnehmen. Doch bei ihr zu Hause klappte das nicht mit dem Recorder. Nach einer Weile konnten wir mit etwas Verspätung einsteigen.

40 Jahre Lehrer – sollte ich da nicht ein Fachmann sein?

Sonntag, 21. September 2008 - Peter Schaefer

Im Zusammenhang mit der Bildungsmisere äußerten sich der Finanzminister Steinbrück und aus Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn, zur Bildung in Deutschland. Die einzige Lösung des Problems sehen sie in der Finanzierung durch die Einführung einer Art Bildungssteuer, die alle Steuerzahler betreffen würde.

40 Jahre meines Lebens habe ich als Lehrer von Klasse 1 …

Sprachverfall im Land der Dichter und Denker

Mittwoch, 17. September 2008 - Peter Schaefer

Als Schulkind wollte mir mein Vater nach einer Meckerei über die „doofe Schule“ deutlich machen, wie gut wir es doch hätten, durch entsprechende Lernbedingungen über unsere Zukunft mit zu entscheiden. Darum erzählte er mir etwas aus seiner Zeit als Kind in Bad Neuenahr, welches damals noch ein kleines Dorf war. …

Proteste verhinderten geplante Abzocke

Freitag, 12. September 2008 - Peter Schaefer

Da hat die Führung der Bahn AG nun doch den unverschämten Zuschlag für den Erwerb eines Tickets am Fahrkartenschalter zurückgenommen. Die Öffentlichkeit hat den Trick zur Abzocke sofort verstanden und bewiesen, dass sie nicht so dumm ist, wie die Bahnbosse denken. Dass dies nur der Gier nach Geld und der …

Blick auf Vergangenheit und Gegenwart

Dienstag, 09. September 2008 - Peter Schaefer

Als ich 1958 mit 16 Jahren der DDR-CDU beitrat, tat ich dies, um mich zukünftig vor dem Druck zu schützen, in die SED eintreten zu sollen, denn bei einem geplanten Studium wäre dieser Werbungsdruck unweigerlich gekommen.

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Freitag, 05. September 2008 - Peter Schaefer

Heute Morgen schwoll mir der Kamm beim Lesen der Zeitung und mein erster Gedanke nach dem Lesen der Überschrift „Zweiter Anlauf ohne Hartz IV“ war, du musst die Zeitung abbestellen, damit du dich nicht jeden Tag darüber aufzuregen brauchst, wie Tag um Tag zu lesen ist, wie in vielfältiger Weise das Grundgesetz ad Absurdum geführt wird.

Ist echte, faire Bildungsdiskussion überhaupt erwünscht?

Freitag, 29. August 2008 - Peter Schaefer

Im Gespräch der TA mit Bodo Ramelow fand die Aussage zu Bildungsfragen mein großes Interesse. Immerhin habe ich mir nach 40 Jahren Schuldienst von der Grundschule bis zum Abschluss Sek. II in beiden Bildungssystemen Deutschlands die praktischen Grundlagen für eine fach- und sachgerechte Beurteilung geschaffen. Da ich in der DDR-Zeit …

„Jetzt sind wir erst mal dran!“

Dienstag, 26. August 2008 - Peter Schaefer

Als Mitbegründer der SPD im Eichsfeld gleich zu Beginn des Jahres 1990 wurde ich von dieser als ihr Vertreter in die Gruppe derjenigen entsandt, welche unter der Führung eines Mitarbeiters des Rates des Kreises Worbis (CDU) die Richtung der weiteren Entwicklung dieses Kreises und dessen Leitung vorbereiten wollte und sollte.
Nach …

Einschulung

Montag, 25. August 2008 - Peter Schaefer

Am Samstag begleitete auch ich meine zweite Enkeltochter zur Feierstunde der Schuleinführung.
Erinnerungen an meinen Schulbeginn vor 59 Jahren wurden wach. Im großen Saal des „geschichtsträchtigen“ ehemaligen Hotels Zehnpfund in Thale fand die unvergessliche Feierstunde statt. Unvergesslich zum einen war, dass ich nicht aufgerufen wurde und ich laut heulend rief: „Ich …

Eigenartige Philosophie der Krankenkasse

Montag, 25. August 2008 - Peter Schaefer

Wie widersinnig, gedankenlos und herzlos in dieser unserer Gesellschaft Entscheidungen durch Krankenkassen getroffen werden, wurde mir beim Lesen der Rubrik “TA Phone” unter “Urlaub mit Krankheit” deutlich.

13. August 1961 - Fortsetzung

Freitag, 15. August 2008 - Peter Schaefer

Im Anschluss an die Fernsehrede gab es als Auswertung eine Stunde Staatsbürgerkunde. Unser Lehrer Herr F…., behauptete, dass die wenigsten Menschen freiwillig in den Westen geflohen wären. „Die meisten sind abgeworben worden! Was meint ihr dazu? Sagt Eure Meinung offen.“ Stille im Raum. Keiner wollte antworten. Da meine Meinung allgemein …

Mein persönlicher 13. August 1961

Mittwoch, 13. August 2008 - Peter Schaefer

Aus Anlass des heutigen Jahrestages, des 13. August 1961, gibt es nach dem Urlaubsende einen Ausschnitt aus meinen Lebenserinnerungen von der Geburt bis zum Jahre 1989.

Und weil die Unterschiede zwischen Ost und West immer größer wurden, immer mehr Menschen die DDR verließen, merkte ich mir die Bemerkung, die J.F. Kennedy …

Kalter Krieg und Atombunker

Freitag, 01. August 2008 - Peter Schaefer

Ein Pressebericht in meiner TA weckte nach dem Urlaub in der vergangenen Woche mein größtes Interesse. Es gab einen Artikel über „Erich Honeckers Atombunker“. Zwei Fragen interessierten mich dabei besonders: Wird etwas über den Atombunker der Bundesrepublik während des kalten Krieges gesagt? Welche Unterschiede in Größe, Nutzung und Bewertung dieser Anlagen gab es?

Ungerechtigkeiten machen mich wütend

Mittwoch, 30. Juli 2008 - Peter Schaefer

Eigentlich wollte ich nach 14 Tagen von den schönen Urlaubstagen an der Ostsee mit meinen drei Enkelkindern, einer Tochter und meiner Frau erzählen, aber mein Zorn über die Inhalte von zwei Mediennachrichten geht vor.

Ein Kommentar wird beantwortet

Donnerstag, 10. Juli 2008 - Peter Schaefer

Lieber Lucky,
bevor ich mit Frau, Tochter und drei Enkelkindern in den Urlaub an die Ostsee fahre, möchte ich doch noch auf Deine Zeilen reagieren, welche mich erstaunten und gleichzeitig erfreuten, weil ich damit sicher weiß, jemand hat meine Gedanken gelesen.

Die verlorene Chance nach der Wiedervereinigung

Donnerstag, 10. Juli 2008 - Peter Schaefer

Mit der Wiedervereinigung und einer notwendigen Lösung des Problems zweier unterschiedlicher Bildungsansätze wurde nun aber nicht nach Möglichkeiten gesucht, Positives aus dem System der DDR zu integrieren, sondern es wurde nach dem Gedanken verfahren: „ In der DDR war gar nichts gut.“.

Ein Wunsch des Bundespräsidenten

Mittwoch, 09. Juli 2008 - Peter Schaefer

Vor wenigen Wochen äußerte sich unser Bundespräsident wieder einmal zu den notwendigen Aufgaben, welche die Politik dringend zu lösen hätte. Eines davon war der Zustand des Bildungssystems im gesamten Deutschland. Bezeichnend für die Bedeutung, die unser Staatsoberhaupt in den Augen der Politik hat, ist, es erfolgte keinerlei nennenswerte Reaktion, geschweige denn Aktion.

Als Lehrer in der DDR

Mittwoch, 09. Juli 2008 - Peter Schaefer

In meinen Lebenserinnerungen, welche ich für meine Familie und die jüngeren Nachkommen derzeit zu Papier, sprich Computer, bringe, beginnt der Lehrerdienst nach dem Ende der Grundschullehrer-Ausbildung an einem Institut im Jahre 1967 in Salzwedel mit dem Einsatz als Klassenlehrer einer 1. Klasse.

„An ihren Taten werdet ihr sie erkennen!“

Montag, 07. Juli 2008 - Peter Schaefer

„Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern“ (Zitat v. K. Adenauer)
Es mutet schon etwas seltsam an, was manche Politiker für wichtige Ideen, Vorstellungen und Ziele propagieren. Dabei werden diese oft in einer Weise dargeboten, wie sie selbst in der DDR nicht in Erscheinung traten. Da soll, bedeutet gleich „muss“, jedes …

Plauderei mit einem “Ehemaligen”

Sonntag, 06. Juli 2008 - Peter Schaefer

Gestern wurde es einmal später mir dem Einkauf im Supermarkt. Dadurch hatte ein dort beschäftigter Schüler, welchen ich vor 10 Jahren nach 6 Jahren Deutschunterricht entlassen hatte, die Gelegenheit, auch einmal etwas privat mit mir über seine Entwicklung zu plaudern.

Gelernt ist gelernt

Freitag, 04. Juli 2008 - Peter Schaefer

Schon als Schüler war es in den 50iger Jahren für mich nichts Besonderes, Knöpfe anzunähen und kleine Flickarbeiten auszuführen. Darum gab es in Mitte der 80iger Jahre keine Bedenken, als ein Freund unserer Tochter in Berlin eine Nähmaschine ergattert hatte, dass ich auf Bitten meiner Frau mit ihr einen Nähkurs beim Frauenbund besuchte und seitdem alle wichtigen und großen Näharbeiten in der Familie erledigte. Dafür bestand dann nach der Wende immer seltener Bedarf.

Wie lange dauert Optimismus?

Donnerstag, 03. Juli 2008 - Peter Schaefer

Heute erfahren wir über unsere Zeitung, dass Brüssel festgestellt hat, die Bevölkerung der osteuropäischen Länder sieht zu knapp 60 Prozent optimistischer in die Zukunft als die in den anderen „alten EU-Staaten“ mit nur einem Drittel. Was ist die Absicht einer solchen Gegenüberstellung? Will man etwa die „alten“ Länder als undankbar tadeln? Haben diese Politiker nichts aus der Vergangenheit gelernt?

Bitte nachdenken – nicht der Suggestion verfallen

Montag, 16. Juni 2008 - Peter Schaefer

Zur Zeit fühle ich mich von den Medien vereinnahmt, denn überall tönt es oder steht geschrieben. „Ganz Deutschland steht hinter unserer Elf“ bei der Fußball-EM! Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass ich nur einer von den vielen Millionen bin, für die Fußball eine unwichtige Nebensache ist. Diese Art der Vereinnahmung erinnert mich an die Parolen aus der DDR, mit denen die Oberen behaupteten, das „ganze Volk steht hinter der Partei (SED) und der Regierung“.

„Rauchzeichen“ made in USA

Donnerstag, 12. Juni 2008 - Peter Schaefer

So ist das mit uns Deutschen, was in anderen Ländern längst selbstverständlich ist, um solche Gegebenheiten macht man hier ein „Theater“, als würde die Welt untergehen. Es geht um das Rauchverbot. Als ich 1993 zu einem Studienaufenthalt an einer Schule in Manchester USA weilte, gab es selbst im Umkreis von 100 Metern um das Schulgebäude ein Rauchverbot für alle.

Freude an den Enkelkindern

Dienstag, 27. Mai 2008 - Peter Schaefer

Wenn manche Mitmenschen zu mir sagen, du hast es gut, bist jetzt Rentner und brauchst nicht mehr zu hetzen und zu jagen, kannst ein grenzenloses „Altsein“ genießen, dann irren diese gewaltig. Als ich meinen Dienst als Schulleiter beendete, dachte ich zuerst auch, lass es in Zukunft ruhig angehen, doch

Ein Telefonat mit dem „Zeitungs - Chef“

Sonntag, 25. Mai 2008 - Peter Schaefer

Gestern erhielt ich am Nachmittag überraschend einen Anruf, mit dem ich nicht gerechnet hatte, denn ich erwartete auf eine schriftliche Meinungsäußerung an den Zeitungschef gar keine Antwort. Am Telefon war der Chefredakteur meiner Zeitung „TA“, Herr Sergej Lochthofen. Dieser entschuldigte sich zuerst, dass die Antwort erst jetzt gegeben werden konnte, aber er sei am Abarbeiten von ca. 40 Briefen an ihn als den Chefredakteur.

Bergab mit unserer Muttersprache

Donnerstag, 15. Mai 2008 - Peter Schaefer

Meine Eltern besuchten im 2. Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts im Rheinland eine einfache Schule. Schon ihr Sprachvorbild prägte die Entwicklung meiner Muttersprache.

Die zweite Frühlingsausfahrt einer „Großfamilie“

Sonntag, 04. Mai 2008 - Peter Schaefer

Da hatten wir mit dem Wetter an diesem ersten Maiwochenende wieder einmal Glück. Zum zweiten Mal wollten wir mit einem original „American School Bus“ zu einer Familientour starten. Dass es zu diesem ungewöhnlichen Reisegefährt und Reiseerlebnis kam, ist dem geäußerten Wunsch der Mutter meiner Schwägerin bei einer Familienfeier ihres Neffen zu verdanken.

Soll ich auf meine Frau hören?

Mittwoch, 30. April 2008 - Peter Schaefer

Immer, wenn es um Ungerechtigkeiten geht, muss ich mich aufregen und etwas dazu sagen. Das war auch zu DDR-Zeiten so. In der Kinder- und Jugendzeit nahm ich als Katholik die in den Geboten aufgezeigten Regeln meistens sehr ernst. Sie prägten meine Entwicklung.

Mein besonderer 1. Mai vor 50 Jahren

Montag, 28. April 2008 - Peter Schaefer

Zu dieser Zeit vor 50 Jahren war ich Schüler der 9. Klasse der Mittelschule in Thale. Damals wirkte ich noch sehr aktiv als Katholik in der Diaspora. Unsere Pfarrgemeinde hatte in der Hauptstraße, neben dem Kaufhaus auf dem Grundstück eines Drogisten einen Schaukasten stehen.

Glückliches Zusammenleben mit Kindern und Enkeln

Montag, 28. April 2008 - Peter Schaefer

Gestern gab es einen wunderschönen Tag. Meine jüngste Tochter im Haus musste dieses sehr früh verlassen, weil sie zu ihrem ersten Arbeitstag in der Kurzeitpflege startete. Nach einer Perspektive in ihrem Beruf hatte sie sich schon gesehnt. Meine Aufgabe als Rentner  wird es zukünftig sein, zusammen mit meiner Frau, welche erst später zum Dienst muss, zuerst die Enkeltochter zu betreuen und dann den kleinen Enkelsohn von 20 Monaten nach dem Erwachen aus dem Bett zu holen und für den Kindergarten fertig zu machen.

Kameradentreffen nach 43 Jahren

Sonntag, 27. April 2008 - Peter Schaefer

Bereits als 1j7ähriger zog mein Schwiegervater in den II. Weltkrieg und bei vielen großen Schlachte war er dabei. Wie groß dabei die Belastungen für die Soldaten waren, las ich im Buch “Die Schlacht am Kursker Bogen”, an der Vater bis fast zur Niederlage der deutschen Truppen Teilnehmer war. Das Buch bestätigte mir, was Werner schon immer über sich und seine Kameraden erzählt hatte. Auf einem Bild konnten wir ihn und seine Mitstreiter sogar bei einem Einsatz sehen.

Sagen, was gesagt werden muss

Freitag, 25. April 2008 - Peter Schaefer

Nach dem Aufstehen um 6 Uhr verlief der Tag zuerst wie gewohnt: Morgentoilette, Betten machen, die erste Medizin nehmen, ich bin seit 9 Monaten Rentner/Pensionär, Morgenspaziergang mit dem Dalmatiner meiner Tochter. Bevor ich zum Frühstück nach oben im gemeinsamen Haus gehe, nehme ich die TA aus dem Briefkasten.